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Konzerne sehen schwarz bei grünem Stahl
In Deutschland haben große Stahlkonzerne seit 2025 zentrale Projekte zur grünen Transformation gestoppt oder vertagt: „ArcelorMittal“ legte den klimaneutral geplanten Umbau am Standort Hamburg auf Eis, „Salzgitter“ bremst bis mindestens 2028/2029 und „Thyssenkrupp“ koppelt Investitionen an ein Sparprogramm.
So oder so: es bleibt teuer
Die EU-Kommission hat die vollständige Übernahme der russischen „Rosneft“-Töchter in Deutschland durch den Bund genehmigt. Die Brüsseler Behörde sieht nach Prüfung keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken, wie sie mitteilte. Auf die politische Dimension des Konfliktes mit Russland geht sie dabei nicht ein.
Begriffe, die man um die Ohren geschlagen bekommt
Auf der „E-world“ in Essen, Europas Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft, zeigte sich im Februar ein ernüchterndes Bild: Der deutsche Wasserstoffhochlauf kommt praktisch nicht voran, weil es weder eine tragfähige Nachfrage noch ausreichend wirtschaftliche Erzeugung gibt.
„Deutschland steht weltweit für rund 20 Prozent aller Insolvenzen“
Die Zahl der Großinsolvenzen in Deutschland hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Insgesamt 94 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Mio. € meldeten Insolvenz an. Das sind sieben Fälle mehr als im Vorjahr und ein Anstieg um 8%. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Analyse des Kreditversicherers „Allianz Trade“, der Großinsolvenzen seit 2015 systematisch auswertet.
Was erwartet man, wenn ein Kinderbuchautor Wirtschaftsminister spielt?
„Northvolt“ ist dafür das härteste Beispiel, denn hier ist der Schaden bereits im Haushalt angekommen. Der Bund erstattete der KfW den Wert der Wandelanleihe samt Nebenkosten in Höhe von 620,6 Mio. € und das noch im Dezember 2024. Schleswig-Holstein soll davon 300 Mio. € übernehmen, weil Bund und Land je zur Hälfte gebürgt hatten.