12.04.2026 Michael Hudson: „Krieg gegen die Zivilisation“
Wie weitreichend die Folgen des US-israelischen Angriffs auf den Iran sind, hat der US-amerikanische Ökonom Michael Hudson in einem kürzlich veröffentlichten Gespräch mit dem norwegischen Politologen Glenn Diesen verdeutlicht.
Er sieht den derzeit pausierenden Krieg wegen der weltweiten Auswirkungen vor allem im Rohstoff- und Energiebereich sowie bei der Düngemittelversorgung als «Dritten Weltkrieg» an.
Es handele sich nicht einfach nur um einen Krieg gegen den Iran, sondern um einen, bei dem es den USA darum gehe, «durch die Kontrolle des Öls einen Engpass für die gesamte Weltwirtschaft aufrechtzuerhalten, denn jeder braucht es». Das sei auch das Ziel des Überfalls auf Venezuela gewesen.
Sie würden versuchen zu verhindern, dass ein anderes souveränes Land Öl ohne die Kontrolle der USA exportiere. Dazu würden auch Sanktionen verhängt, wie gegen Venezuela, den Iran und auch Russland. Die Orte, an dem die Verbündeten der USA Öl beziehen können, stünden unter US-Kontrolle.
Das sei der Hintergrund des Konfliktes um die Straße vom Hormus. Bei dem Krieg gegen den Iran gehe es nicht um dessen angebliche Versuche, eine Atombombe zu bauen, oder um Teherans Außenpolitik:
Weiterlesen => transition-news.org/michael-hudson-krieg-gegen-die-zivilisation
Ich befürchte, die Politiker im „Wertewesten“ denken tatsächlich, das kommende Chaos beherrschen zu können.
Das wird möglicherweise eine Zeit lang funktionieren, aber nicht auf Dauer.
#JustMy2Cent