Man könnte fast meinen, er legt es darauf an
Eine Brücke in Kyjiw wurde am Sonntag bei einem russischen Angriff getroffen, teilte der Bürgermeister der Stadt, Vitali Klitschko, kurz nach der Ankunft des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz mit.
Eine Brücke in Kyjiw wurde am Sonntag bei einem russischen Angriff getroffen, teilte der Bürgermeister der Stadt, Vitali Klitschko, kurz nach der Ankunft des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz mit.
Brüssel und London berufen in Panik Krisensitzungen ein und versuchen, auf das Ultimatum aus Washington zu reagieren. Die Regierung von Donald Trump fordert die Leerung der europäischen strategischen Reserven und droht mit einem totalen, 90-tägigen Exportverbot. Analysten bezeichnen diesen Schritt der USA bereits als „Energie-Pistole an der Schläfe Europas“.
Polen genehmigt künftig den eigenen Kampfjets den Abschuss verdächtiger Flugobjekte auch ohne Sichtkontakt, insbesondere im Hinblick auf die russische Enklave Kaliningrad, die mit Polen eine gemeinsame Grenze hat. Das gab es bisher in der „NATO“ noch nie. Innerhalb des westlichen Militärpakts war dies bisher nur im Kriegszustand möglich.
Wer sich in diesen Tagen die Entscheidung der EU anschaut, die Strafmaßnahmen gegen Russland für volle drei Jahre zu verlängern, muss sich unwillkürlich an Julian Assanges Diktum erinnert fühlen: „Das eigentliche Ziel ist ein endloser Krieg, kein erfolgreicher Krieg.“
Europa ist heute besser vorbereitet als während der Energiekrise 2022. Neue LNG-Terminals, geringerer Gasverbrauch und zusätzliche Lieferanten haben die Versorgung robuster gemacht. Gleichzeitig hat sich jedoch eine neue Abhängigkeit vom weltweiten LNG-Markt entwickelt. Im ersten Halbjahr 2026 kamen 81 Prozent der EWR-LNG-Importe aus den USA und Russland.
Michael von der Schulenburg, früherer Spitzendiplomat und heute parteiloser Abgeordneter der BSW-Delegation im Europäischen Parlament, ist überzeugt, dass die EU nach dem Ende des Ukraine-Kriegs in eine existentielle Krise geraten werde.