13.10.2026 Zu Gast beim Kriegsgipfel in Warschau: Wie die Nato den Sieg über Russland verkündet
„Wir werden einen Angriff sehen, bevor er kommt“, sagte Alexus Grynkewich, der Oberkommandierenden der „NATO“ in Europa
Die „Theorie des Sieges“ sei dabei mehr als ein Plan, sondern eine „gemeinsame Vision, wie wir in der Abschreckung und Verteidigung gewinnen“.
Sie fuße auf den „Lektionen der modernen Kriegsführung in der Ukraine und im Nahen Osten“ und umfasse ein exaktes Vorgehen, das sich einfach zusammenfassen lasse.
„Wir werden den ersten Angriff abblocken. Wenn dieser andauert, werden wir ihn abstumpfen und, wenn notwendig, die gegnerischen Kräfte brechen.“ Im Englischen: „block, blunt and break“, damit es auch rhetorisch griffig klingt.
Wie sehr die politischen Akteure in diesem Zeitgeist sowie in einer scheinbar alternativlosen Kriegslogik denken, offenbarte etwa der seit Juli dieses Jahres amtierende litauische Premierminister Mindaugas Sinkevičius
„Die Ukraine sollte mehr russische Datencenter bombardieren“, woraufhin ein Großteil des Publikums applaudierte.
Die meisten Schulterklopfer erhielt die Ukraine – und Dank dafür, dass die westlichen Nato-Staaten von der Ukraine „viel lernen“, wie nicht nur „NATO“-General Alexus Grynkewich, sondern etwa auch der US-General Keith Kellogg betonte.
Kellogg hatte im Jahr 2024, noch vor dem erneuten Wahlsieg von Donald Trump, in dessen Auftrag an einem Konzept zur Beendigung des Krieges mitgewirkt, das damals von der Ukraine relativ weitreichende Zugeständnisse forderte.
Inzwischen ist Kellogg ganz auf Kriegslinie. Sein eindringlicher Appell an Wolodymyr Selenskyj in Warschau war, Russlands kritische Infrastruktur weiter zu bombardieren.
Der US-General David Petraeus, ehemaliger CIA-Direktor, pflichtete ihm bei. Petraeus, der nach seiner Armeekarriere unter anderem bei der Investmentfirma „KKR“ anheuerte, die auch in Rüstungs-Start-ups investiert, bezeichnete den Krieg in der Ukraine als ein „Labor für die Kriege der Zukunft“. Kiew selbst, so Petraeus, solle von seinen westlichen Unterstützern alle möglichen Hilfen erhalten.
Der norwegische Verteidigungsminister Tore Sandvik sagte bei einem der Panels entsprechend, der Krieg in der Ukraine sei nicht nur ein kinetischer Krieg, sondern „ein Industrie- und Logistikkrieg“. Auch hieraus lerne man von der Ukraine.
Selbst offenbar in Vorkriegsstimmung getaucht, ergänzte Sandvik, seine Landsleute liebten zwar den Frieden. „Doch wenn wir Norweger vor die Wahl gestellt werden: Frieden oder Freiheit, dann wählen wir die Freiheit.“
Solche unterkomplexen, hollywoodhaften Aussagen dominierten einen Großteil des Forums.
Über dem Warschauer Forum schwebte auch sonst dieser amerikanische Geist. Während Putins Russland auf den Podien als das Reich des Bösen verurteilt wurde, gab es keine Kritik am völkerrechtswidrigen Krieg der USA gegen den Iran, oder an der Unterstützung der USA und anderer westlicher Staaten für Israels Krieg in Gaza.
In der Empfangshalle der Konferenz am Stand des „International Center for Ukrainian Victory“, einer Koalition ukrainischer Organisationen und westlicher Partner, prangte ein Schild mit Sprüchen wie „Make Russia Small Again“.
Quelle: berliner-zeitung.de/article/warsaw-security-forum-nato-theorie-des-sieges-russland-grynkewich-kriegsstimmung-warschau-10489752
Die NATO ist ein reines und hundertprozentiges Friedens- und Verteidigungsbündnis, dass Russland verkleinern (zerschlagen) will.
Finde den Fehler!
Es ist nicht das Ziel des Krieges für dein Land zu sterben,
sondern den anderen Bastard für sein Vaterland sterben zu lassen.
Quelle: George S. Patton – US-General im WWII – Zitate7.de