Neues von der Wasserstoff-Front

„Wasserstoff kann zur Versprödung führen, Risse verursachen oder vergrößern.“
 
Sowohl für Wasserstoff aus der Gasphase als auch für Wasserstoff, der durch elektrochemische Belastung gebildet wird, sind unterschiedliche Mechanismen der Zersetzung von Stahl bekannt.
 
Es ist bekannt, dass Wasserstoff selbst bei Raumtemperatur in den Stahl eindringen kann, wenn mechanische Belastungen und/oder Wasserstoff vorhanden sind. Dies wiederum führt zu einer Schwächung des Stahls und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er versagt.
 
Darüber hinaus kann atomarer Wasserstoff in den Stahl eindringen und sich dann lokal an einer Fehlstelle rekombinieren, was zu einem lokal sehr hohen Druck von Di-Wasserstoff führt. Dies wiederum kann schließlich zur Bildung einer Blase führen.
 
Außerdem kann gasförmiger Wasserstoff bei hohen Temperaturen Kohlenstoffstähle und niedrig legierte Stähle angreifen, was zu Entkohlung und Rissbildung und damit zu einem vorzeitigen Versagen führt.
 
Darüber hinaus können auch Mikroperforation durch Hochdruckwasserstoff (in Kompressoren) und Hydridbildung (bei mehreren Elementen, einschließlich Titan) zu beachtende Zersetzungsmechanismen sein.
Quelle: tuv.at/hic-wasserstoff-versproedung-wasserstoffinduzierte-degradationen

 

02.09.2026 Wasserstoff: Thyssenkrupp Nucera stoppt Großserie – Arnstadt verliert Fabrikchance
 
Thyssenkrupp Nucera hat Mitte August 2026 den Aufbau einer eigenen SOEC-Serienfertigung gestoppt. Ausschlaggebend sind der verzögerte Hochlauf von Wasserstoff und verschobene Kundenprojekte. Arnstadt galt als wichtige Standortoption, obwohl der Konzern den endgültigen Fabrikstandort noch nicht festgelegt hatte. Dennoch entfällt die erhoffte Investition im dreistelligen Millionenbereich, während neun von 27 Beschäftigten betriebsbedingt gekündigt werden sollen.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/wasserstoff-thyssenkrupp-nucera-stoppt-grossserie-arnstadt-verliert-fabrikchance

 

19.08.2026 Wasserstoffprojekt HySCALE100 gescheitert – 2,1 Gigawatt Ausbau bei Heide vom Tisch
 
Das Wasserstoffprojekt „HySCALE100“ an der Raffinerie Heide ist endgültig gescheitert. Bekannt wurde das Aus am 12.08.2026. Bund und Land hatten fast 900 Mio. € für das Vorhaben bereitgestellt. Geplant waren Elektrolyseure mit bis zu 2,1 Gigawatt Leistung. Die Raffinerie nennt unter anderem fehlende Planungssicherheit als Grund. Deshalb verzögern sich laut Kreis Dithmarschen weitere Pläne für Erzeugung und Speicherung von grünem Wasserstoff. Das Land verliert jedoch kein Geld, weil die vorgesehenen Mittel nicht abgeflossen sind.
Quelle: blackout-news.de/energie/wasserstoffprojekt-hyscale100-gescheitert-21-gigawatt-ausbau-bei-heide-vom-tisch

 

29.06.2026 Wasserstoff als Retter gescheitert: Jetzt dreht die Subventionsspirale bei Batteriespeichern weiter
 
Deutschland erlebt 2026 eine stille Korrektur der Energiewende-Erzählung. Jahrelang sollte Wasserstoff Industrie, Verkehr und Stromsystem klimaneutral absichern. Doch Projektabbrüche, Rückbau von Tankstellen und fehlende Wirtschaftlichkeit zeigen die Grenzen dieser Hoffnung. Deshalb rücken Batteriespeicher nun in die Rolle des nächsten Rettungsversprechens. Die Subventionsspirale dreht sich weiter, während Steuerzahler bereits die Kosten früherer Fehleinschätzungen tragen.
Quelle: blackout-news.de/energie/wasserstoff-als-retter-gescheitert-jetzt-dreht-die-subventionsspirale-bei-batteriespeichern-weiter

 

21.06.2026 42 Wasserstofftankstellen machten 2025 dicht – Milliarden wurden verschwendet
 
Doch nun holt die Realität die Politik mit voller Wucht ein – insbesondere im Verkehrssektor. Deutschlands Wasserstofftankstellennetz bricht zusammen. Nicht aufgrund technischer Probleme, sondern vor allem wegen mangelnder Nachfrage. Allein im vergangenen Jahr wurden nach Daten des Informationsportals h2.live bundesweit insgesamt 42 öffentliche Wasserstofftankstellen geschlossen, netto 41 nach einer Wiedereröffnung in Siegen. Damit schrumpfte das Netz von einst über 90 Standorten auf nur noch etwa 50 zum Ende des Jahres 2025.
Quelle: apollo-news.net/42-wasserstofftankstellen-machten-2025-dicht-milliarden-wurden-verschwendet

 

20.05.2026 EU-Kommission genehmigt deutsche Beihilfe von 1,3 Milliarden Euro für grünen Wasserstoff
 
Grünes Licht für die nationale Förderung von Vorhaben zur Produktion von grünem Wasserstoff in Deutschland: Die EU-Kommission hat jetzt die Beihilfe von 1,3 Milliarden Euro genehmigt. Die Mittel sollen per Auktion vergeben werden. Die Bundesregierung will damit den Aufbau von bis zu einem Gigawatt Elektrolysekapazität und die Erzeugung von bis zu zehn Millionen Tonnen Wasserstoff fördern.
 
Mit der Förderung sollen nur Anlagen unterstützt werden, die grünen Wasserstoff in die Pipeline „Danish Hydrogen Backbone 1“ einspeisen und Abnehmer im deutschen Wasserstoff-Kernnetz versorgen. Die dänische Pipeline soll von der westdänischen Küste bis an die deutsch-dänische Grenze verlaufen. Die Inbetriebnahme ist für 2030 geplant.
Quelle: pv-magazine.de/2026/05/20/eu-kommission-genehmigt-deutsche-beihilfe-von-13-milliarden-euro-fuer-gruenen-wasserstoff

 

16.05.2026 Wasserstoffbus-Debakel in Wien – nach fünf Monaten sieben von zehn Bussen ausgefallen
 
In Wien sind Anfang Mai 2026 sieben von zehn neuen Wasserstoffbussen der Wiener Linien außer Betrieb. Die Fahrzeuge wurden Ende 2025 für die Linie 39A zwischen Heiligenstadt und Sievering angeschafft. Das Vorzeigeprojekt kostete mehr als zehn Millionen Euro. Auslöser sind laut Wiener Linien fehlende Ersatzteile für konventionelle Bauteile, nicht Defekte am Wasserstoffantrieb. Betroffen sind unter anderem Türkompressoren und Monitore für den toten Winkel. Die Busse stehen in der Garage Leopoldau in Floridsdorf. Fahrgäste sollen dennoch kaum Einschränkungen spüren, weil Ersatzfahrzeuge eingesetzt werden, darunter Dieselbusse.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/wasserstoffbus-debakel-in-wien-nach-fuenf-monaten-sieben-von-zehn-bussen-ausgefallen

 

17.04.2026 „Sie muss sich nur umstellen“: Claudia Kemfert phantasiert über Wasserstoff-Industrie
 
Die Energiewende-Ökonomin Kemfert argumentierte dabei vor dem Hintergrund einer stillschweigend vorausgesetzten grünen Transformation mit dem Ziel der Klimaneutralität dafür, dass die deutsche Industrie langfristig nur dann eine Überlebenschance habe, wenn sie sich schnellstmöglich von fossilen Energieträgern löse und auf neue Technologien setze. Konkret verwies sie auf den Einsatz von grünem Wasserstoff als zentralen Baustein.
 
Die Chemieindustrie könne zwar „auch in Deutschland eine Zukunft haben“, erklärte Kemfert, „sie muss sich nur umstellen“. Dabei führte sie aus, dass hierzulande künftig noch produziert werden könne, allerdings nur noch mit grünem Wasserstoff, den man angeblich längst „hätte ausrollen können“ und jetzt „ausrollen kann, wenn man es möchte“. Nur „insofern“ könne „auch eine Industrie in Deutschland und in Europa weiter existieren“, so Kemfert. Damit knüpfte sie die Fortexistenz des Industriestandorts Deutschlands und damit des deutschen Wohlstandsmodells explizit an eine Technologie, bei der nach wie vor völlig ungewiss ist, ob sie in absehbarer Zeit in ausreichender Menge und preiswert zur Verfügung stehen wird.
Quelle: apollo-news.net/sie-muss-sich-nur-umstellen-energieoekonomin-haelt-gruenen-wasserstoff-fuer-die-einzige-ueberlebenschance-der-deutschen-industrie

 

18.03.2026 Kostenfiasko „Grüner Wasserstoff“: Thyssenkrupp-Tochter rechnet mit bis zu 80 Millionen Euro Verlust
 
Der „Thyssenkrupp“-Tochter „Nucera“ droht wegen hoher Kosten bei der Herstellung von „grünem Wasserstoff“ ein Verlust von bis zu 80 Mio. €. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, ging das Unternehmen ursprünglich von einem maximalen Verlust von 30 Mio. € aus und hoffte sogar, eine schwarze Null erzielen zu können. Statt eines Umsatzes von 500 bis 600 Mio. € rechnet man für das laufende Geschäftsjahr, das bis September dauert, nun nur noch mit 450 bis 550 Mio. € Umsatz.
Quelle: apollo-news.net/kostenfiasko-gruener-wasserstoff-thyssenkrupp-tochter-rechnet-mit-bis-zu-80-millionen-euro-verlust

 

05.03.2026 Portugals Exportpläne für grünen Wasserstoff kollabieren
 
Vor rund fünf Jahren versprach der damalige Ministerpräsident António Costa eine „grüne Wasserstoff-Zukunft“ für den Standort, während internationale Konsortien Transporte per Schiff und Pipeline vorbereiten sollten. Unter dem Projektnamen „Grüner Flamingo“ standen 3,5 Mrd. €, etwa 5000 Arbeitsplätze und ein europäisches Export-Setting im Raum. 2024 stürzte die damalige Regierung wegen Korruptionsverdachts auch im Zusammenhang mit dem Wasserstoff-Projekt, deshalb kippte Vertrauen in Zeitplan und Größenordnung. Heute zeigen sich die Folgen in harten Fakten: weniger Investitionen, geringere Kapazitäten und weiterhin keine industrielle Produktion
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/portugals-exportplaene-fuer-gruenen-wasserstoff-kollabieren/

 

06.06.2025 Wasserstoff aus Afrika? Eine weitere Pleite der Bundesregierung
 
Der Studie zufolge gelten nur rund zwei Prozent der etwa 10.000 analysierten Standorte auf dem “Schwarzen Kontinent” als wirtschaftlich und technisch geeignet, um Wasserstoff für den Export nach Europa zu produzieren. Dies zudem nur unter optimalen Bedingungen, die man jedoch kaum erzielen kann.
Quelle: report24.news/wasserstoff-aus-afrika-eine-weitere-pleite-der-bundesregierung

 

11.12.2024 Produktion von „grünem“ Wasserstoff in Nambia: Milliardengrab für deutsches Steuergeld?
 
300.000 Tonnen „grüner“ Wasserstoff jährlich sollen mit Strom aus Solarpaneelen auf 40 Quadratkilometern in der ältesten und trockensten Wüste der Welt produziert werden. Der Wasserstoff soll mit Tankschiffen über etwa 12.000 km Seeweg von Lüderitz nach Rotterdam und von dort weiter nach Deutschland und andere EU-Länder gebracht werden.
Quelle: tkp.at/2024/12/11/produktion-von-gruenem-wasserstoff-in-nambia-milliardengrab-fuer-deutsches-steuergeld

 

08.10.2024 Bei ThyssenKrupp könnte grünes Milliardenprojekt kippen
 
Der Industriekonzern Thyssen-Krupp könnte sein milliardenschweres Vorzeigeprojekt möglicherweise abbrechen: die Umstellung seiner Stahlhütten auf die Produktion von grünem Stahl mithilfe von Wasserstoff. Laut internen Dokumenten hat die Leitung um Vorstandschef Miguel Lopez eine grundlegende Prüfung des laufenden Projekts eingeleitet.
Quelle: handelsblatt.com/unternehmen/industrie/deutschland-bei-thyssenkrupp-koennte-gruenes-milliardenprojekt-kippen/100075399.html

 

24.10.2024 Hedgefonds gehen bei Grüner Energie short, setzen auf Öl und Gas
 
Trotz Klimawandel und der politischen Beteuerungen zugunsten einer grünen Agenda scheinen Investoren den Glauben in die Energiewende vorerst verloren zu haben. Trotz umfangreicher Konjunkturpakete für grüne Investitionen in den USA, Europa und China wettet die Mehrheit der Hedgefonds netto gegen Unternehmen in den Sektoren Batterien, Solar, Elektrofahrzeuge und Wasserstoff: Sie haben massive Short-Positionen aufgebaut, wie Bloomberg aufgrund einer aktuellen Analyse herausgefunden hat.
Quelle: berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/hedgefonds-gehen-bei-gruener-energie-short-setzen-auf-oel-und-gas-li.2265758

 

02.10.2024 Wasserstoff aus dem Ausland: Droht Deutschlands Energiewende zu scheitern?
 
Der Bundeswirtschaftsminister konkretisiert: „Ein Großteil des deutschen Wasserstoffbedarfs wird mittel- bis langfristig durch Importe aus dem Ausland gedeckt werden müssen. Die Importstrategie bildet dafür den Rahmen.“ Zugleich sende sie „ein klares Signal an unsere Partner im Ausland.“ Habeck: „Deutschland erwartet im Inland eine große und stabile Nachfrage nach Wasserstoff und Derivaten und ist ein verlässlicher Partner und Zielmarkt für Wasserstoffprodukte. Damit schafft die Importstrategie Investitionssicherheit für die Wasserstoffproduktion in Partnerländern, den Aufbau notwendiger Importinfrastruktur und für die deutsche Industrie als Abnehme
Quelle: epochtimes.de/meinung/analyse/wasserstoff-aus-dem-ausland-droht-deutschlands-energiewende-zu-scheitern-a4880128.html (Abo)

 

26.09.2024 Wasserstoff in Deutschland: Warum die ambitionierten Pläne oft an der Realität scheitern
 
Der Stand der Dinge sieht derzeit so aus: Elektrolyseure, die es nicht gibt, sollen mit überschüssigem Strom, den es nicht gibt, Wasserstoff in ein Netz einspeisen, das es nicht gibt, um damit Kraftwerke zu betreiben, die es nicht gibt. Alternativ soll der Wasserstoff über Schiffe und Häfen, die es nicht gibt, aus Lieferländern herbeigeschafft werden, die es – Sie ahnen es schon – ebenfalls nicht gibt. „Von 88 angekündigten Projekten liegt bislang nur bei 16 Projekten mit einer geplanten Erzeugungsleistung von insgesamt 0,3 Gigawatt eine finale Investitionsentscheidung vor, und damit nur für rund 3% der angekündigten Elektrolysekapazität“, schreibt der Energiekonzern „Eon“, nachdem er Daten des „Energiewirtschaftlichen Instituts“ an der Universität zu Köln ausgewertet hat.
Quelle: t3n.de/news/wasserstoff-in-deutschland-warum-plaene-scheitern-1647349

 

25.09.2023 Habeck: Rede zur Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie
 
Wir werden, wenn wir kalkulieren, wie hoch der Wasserstoffbedarf in Deutschland im Industrie- und im Stromsektor ist, ungefähr ein Drittel dessen, was wir verbrauchen, in Deutschland produzieren können. Das heißt umgekehrt: Wir brauchen auch Importe; das ist nicht verwerflich. Ein Drittel ist weit mehr als das, was wir hier im Moment in Deutschland an Energie selber erzeugen können.
Quelle: windindustrie-in-deutschland.de/publikationen/aus-den-ministerien/habeck-rede-zur-fortschreibung-der-nationalen-wasserstoffstrategie

 

24.09.2026 24.09.2023 Europas Wasserstoffbank legt los: 800 Millionen Euro sollen den Markt anheizen
 
Bis 2030 will Europa jährlich zehn Millionen Tonnen erneuerbaren Wasserstoff produzieren. Um die Unternehmen zum Übergang auf erneuerbare Energien zu motivieren, übernimmt Brüssel die Differenz zwischen der niedrigeren Zahlungsbereitschaft der Industrie und den hohen Herstellerpreisen.
Quelle: euractiv.de/section/energie-und-umwelt/news/europas-wasserstoffbank-legt-los-800-millionen-euro-sollen-den-markt-anheizen

 

21.09.2024 „Zu teuer“ – Norwegen stoppt Energieimportplan nach Deutschland
 
Der norwegische Energiekonzern Equinor hat das milliardenschwere Projekt mit RWE für eine Offshore-Pipeline nach Deutschland verlassen – eine bittere Schlappe für Habeck und sein Ministerium. „Wir sind nicht in der Lage, derartige Investitionen zu tätigen, wenn wir keine langfristigen Vereinbarungen und die entsprechenden Märkte haben“, sagte Eidsvold. Die Pläne zur Entwicklung wasserstofffähiger Gaskraftwerke in Deutschland gemeinsam mit RWE würden umgesetzt, der Wasserstoff dafür werde allerdings auf dem Kontinent beschafft und nicht aus Norwegen exportiert, so „Equinor“-Sprecher.
Quelle: berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/zu-teuer-norwegen-gibt-wasserstoff-pipeline-nach-deutschland-auf-li.2256030 (Abo)

 

21.09.2024 Bundesnetzagentur verschiebt Genehmigung von Wasserstoffkernnetz
 
Ursprünglich wäre am 22.09.2024 die zweimonatige Frist, die von der Ampel-Koalition nach dem Antragseingang durch die Fernnetzbetreiber am 22.07.2022 lief, abgelaufen. „Die Genehmigung des Wasserstoff-Kernnetzes verschiebt sich auf voraussichtlich Mitte Oktober“, heißt es jedoch seit Freitagnacht auf der Website der Bundesnetzagentur. „Grund dafür ist insbesondere ein Änderungsverlangen, das als Ergebnis der Konsultation des Antrags und der Prüfung durch die Bundesnetzagentur notwendig wurde.“
Quelle: epochtimes.de/politik/deutschland/bundesnetzagentur-verschiebt-genehmigung-von-wasserstoffkernnetz-a4874502.html

 

12.09.2024 Amortisationskonto: Habeck will Kosten für Wasserstoffkernnetz auf Folgegenerationen verteilen
 
Die Errichtung des Wasserstoffkernnetzes ist offenbar so kostenintensiv, dass das von Vizekanzler Robert Habeck geleitete Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz deswegen unlängst ein sogenanntes Amortisationskonto eingerichtet hat. Amortisierung bedeutet so viel wie Tilgung oder Begleichung einer Investition in einem bestimmten Zeitraum. Diese „Entgeltverschiebung“ bewirkt, dass spätere Nutzer die Aufbaukosten des Netzes mittragen. Aus der Sicht des Ministeriums ist die zeitliche Streckung gerechtfertigt. Denn die späteren Nutzer würden von einem auskömmlich dimensionierten Netz und einem gelungenen Hochlauf profitieren.
Quelle: epochtimes.de/politik/deutschland/amortisationskonto-habeck-will-kosten-fuer-wasserstoffkernnetz-auf-folgegenerationen-verteilen-a4860277.html (Abo)

 

11.09.2024 Wasserstoffmangel: Dieselzüge springen für weltweit erste Wasserstoffzug-Flotte ein
 
Der Zugverkehr der RB33 zwischen Cuxhaven, Bremerhaven und Buxtehude ist seit dem 07.09.2024 stark eingeschränkt. Grund dafür ist der akute Mangel an Wasserstoff für die Züge. Seit diesem Tag werden Dieseltriebwagen als Notlösung eingesetzt. Diese können jedoch nicht den gesamten regulären Fahrplan abdecken, was zu deutlichen Einschränkungen führt. Die „Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser“ rühmen sich zwar, die weltweit erste Wasserstoffzug-Flotte zu betreiben, doch der Engpass zeigt, wie anfällig dieses System ist.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/wasserstoffmangel-dieselzuege-springen-fuer-weltweit-erste-wasserstoffzug-flotte-ein/

 

06.08.2024 Habecks Wasserstoff-und Energie-Fata-Morgana
 
Die Bundesagentur „H2Global“ hat ihre erste Ausschreibungsrunde für grüne Wasserstoffderivate abgeschlossen. Sie importiert nun ab 2027 rund 259.000 Tonnen grünes Ammoniak aus Ägypten. Der Lieferant „Fertiglobe“, ein Unternehmen mit Hauptsitz in den Arabischen Emiraten, sagte einen Produktionspreis von 811 € pro Tonne Ammoniak zu. Robert Habecks „Coup“ bedeutet, Ammoniak für 210 Mio. € einzukaufen, dessen Wasserstoffgehalt bei direktem Einsatz als Erdgasersatz neunmal so teuer wie Erdgas ist. Wenn man 210 Mio. € für einen Energieträger mit einem Marktwert von 23 Mio. € ausgibt, wird kein Industriebetrieb noch ein Kraftwerk mehr als diesen Marktwert bezahlen. Also müssen 187 Mio. € durch Robert Habeck subventioniert werden. Wenn dieser dann auch noch von der Presse überschwänglich gelobt wird, dann kann es ja so weitergehen mit der Veruntreuung von Steuergeldern…
Quelle:

 

01.08.2024 Wasserstoffziele der EU erfordern neue Zeitrechnung: 35 Stunden pro Tag, 530 Tage pro Jahr
 
Am 08.07.2020 teilte die „Europäische Kommission“ mit ihrem Papier „EU Hydrogen Strategy“ ihre Pläne zur europäischen Wasserstoffstrategie mit. Bis 2030 solle die Erzeugung von 10 Millionen Tonnen „grünen“ Wasserstoffs mithilfe von Elektrolyseuren gelingen, die eine elektrische Leistungsaufnahme von mindestens 40 Gigawatt aufweisen sollen. Mit Meldung vom 17.06.2024, also fast auf den Tag genau vier Jahre später, teilt der „Europäische Rechnungshof“ mit: „Die EU werde ihre für 2030 gesetzten Ziele für Erzeugung und Import von erneuerbarem Wasserstoff voraussichtlich nicht erreichen.“
Quelle: epochtimes.de/umwelt/erneuerbare-energie/wasserstoff-eu-ziele-erfordern-neue-zeitrechnung-35-stunden-pro-tag-530-tage-pro-jahr-a4802644.html (Abo)

 

07.07.2024 Hamburg-Moorburg: Zweifel am Zeitplan für Wasserstoff-Produktionsanlage
 
Mitte Juni hatte der Senat der Bürgerschaft seine Pläne für die Wasserstoffproduktion auf dem Gelände des stillgelegten Kohlekraftwerks Moorburg erläutert. Demnach sollen die Abrissarbeiten auf dem Kraftwerksgelände in diesem Jahr beendet werden. 2025 soll mit dem Bau des Elektrolyseurs begonnen werden. Erste Verbraucher würden 2027 mit grünem Wasserstoff beliefert werden. Auf eine Kleine Anfrage von Wiese präzisierte der Senat nun, dass es in der ersten Jahreshälfte 2027 losgehen solle.
Quelle: zfk.de/energie/gas/hamburg-moorburg-zweifel-am-zeitplan-fuer-wasserstoff-produktionsanlage

 

23.06.2024 Wasserstoff: Deutschland darf 3 Milliarden Euro Beihilfe zum Kernnetz leisten
 
Deutschland darf 3 Mrd. € Beihilfe für den Bau von Fernleitungen für das künftige Wasserstoffkernnetz leisten. Das Vorhaben diene den Zielen der Wasserstoffstrategie der EU und des Pakets „Fit für 55“, begründet die EU-Kommission ihre Entscheidung. Ohne die Fernleitungsinfrastruktur könne erneuerbarer Wasserstoff für die Industrie und im Verkehr bis 2030 nicht hochgefahren werden.
Quelle: heise.de/news/Wasserstoffkernnetz-EU-Kommission-genehmigt-3-Milliarden-Euro-Beihilfe-9774666.html

 

07.06.2024 Traumschön: Habeck im Wasserstoffdelirium
 
Um die Träume von einer grünen Wasserstoffwirtschaft anzukurbeln, winken hohe Förderbeträge des Staates. Am 04.06.2024 feierte Habeck auf der „Woche der Umwelt“ – einer Messe der Klimaschutz-Industrie, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor dem Schloss Bellevue in Berlin veranstaltet – die Wasserstoff-Hoffnung im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Experten und Wirtschaftsvertretern. Zwei Energieexperten zusammen: Bundespräsident Walter Steinmeier und Wirtschaftsminister Robert Habeck – wenn das nichts wird? Da kein vernünftiger Unternehmer in ein solches Unterfangen freiwillig investiert, stellt Steinmeier eine ordentliche Drohkulisse in den Raum. Dann kommt der Wirtschaftsminister und verbreitet Zweck-Optimismus: Das neue „Wasserstoffbeschleunigungsgesetz“ der Bundesregierung soll die Hindernisse mit viel, viel Geld aus dem Weg räumen und dabei voll ins Risiko gehen. Da fragt sich doch der erstaunte Leser: „wessen Risiko“ eigentlich?
Quelle: eike-klima-energie.eu/2024/06/07/traumschoen-habeck-im-wasserstoffdelirium

 

11.04.2024 Großprojekt zur Lieferung von flüssigem Wasserstoff trotz EU-Förderung eingestellt
 
Ein ehrgeiziges Projekt, das darauf abzielte, große Mengen grünen flüssigen Wasserstoffs von Portugal in die Niederlande zu transportieren, wurde eingestellt. Dieses von „Shell“ unterstützte Vorhaben sollte durch das H2Sines.Rdam-Projekt verwirklicht werden. Trotz der Aussicht auf eine Förderung aus dem EU-Innovationsfonds wurde das Projekt stillschweigend abgebrochen. Die Begründung hierfür war ein Mangel an geeigneten Märkten und klaren gesetzlichen Bestimmungen. Die beteiligten Unternehmen, darunter „Engie“, „Shell“, „Vopak“ und „Anthony Veder“, hatten auf eine erhebliche Förderung aus dem Fonds gehofft. Jedoch zog das Projekt ähnlich wie „Unipers H2Maasvlakte“ seinen Antrag zurück, noch bevor eine endgültige Fördervereinbarung unterzeichnet werden konnte. Ein Sprecher von „Engie“ erklärte: „Aufgrund der unklaren gesetzlichen Rahmenbedingungen und der momentanen Marktsituation haben die Projektpartner im Oktober 2023 beschlossen, das Projekt zu beenden“.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/grossprojekt-zur-lieferung-von-fluessigem-wasserstoff-trotz-eu-foerderung-eingestellt

 

14.02.2024 Luxusgut Wasserstoff: Hohe Preise für Deutschland erwartet
 
Auf Grundlage der Berechnungen des Fraunhofer-Instituts schlussfolgerten die Studienautoren unter Leitung von Prof. Dr. Martin Wietschel: „Innerhalb der EU und weltweit muss Deutschland mit den höchsten Wasserstoffpreisen rechnen.“
Quelle: epochtimes.de/politik/deutschland/luxusgut-wasserstoff-hohe-preise-fuer-deutschland-erwartet-a4964112.html (Abo)

 

08.02.2024 „Grüner Fetisch“: Ökonom rechnet mit Habecks neuen Gaskraftwerken ab
 
Die Ampel-Regierung hat sich am Montag endlich auf eine Kraftwerkstrategie geeinigt. Jetzt will Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck anstatt von ursprünglich geplanten 50 „nur“ 25 neue Gaskraftwerke mit einer Gesamtkapazität von zehn Gigawatt bauen lassen, um möglichen Notlagen abzuhelfen. Umweltökonom Prof. Manuel Frondel hält das gesamte Projekt „wasserstofffähige Gaskraftwerke“ für einen „grünen Fetisch“. Es sei nicht absehbar, wann grüner Wasserstoff in rauen Mengen für den Einsatz in Gaskraftwerken verfügbar sei, betont er. Der Grund: zu viele Unsicherheiten.
Quelle: berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/kohleausstieg-oekonom-rechnet-mit-habecks-neuen-gaskraftwerken-ab-li.2184684

 

23.01.2024 Deutschlands Plan für Wasserstoffkraftwerke platzt
 
Bis 2035 möchte Deutschland seinen Strom klimaneutral erzeugen. Die Regierung plante ursprünglich, Windturbinen und Solarpanels mit Wasserstoffkraftwerken zu unterstützen. Diese Pläne stoßen nun auf Probleme durch eine anhaltende Haushaltskrise, so Sigfried Russwurm, Präsident des „Bundesverbands der Deutschen Industrie“. Trotz „versprochener entscheidender Durchbrüche“ bei einer Kraftwerksstrategie im Jahr 2023, „wurden keine der notwendigen Fragen geklärt“, äußerte Russwurm.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/deutschlands-plan-fuer-wasserstoffkraftwerke-platzt

 

15.01.2024 Vattenfall beendet Wasserstoff Produktion mit Offshore Wind – verzerrte Wahrnehmung in Konzernmedien
 
Wasserstoff wurde lange Zeit als „grüne“ Energie und als idealer Treibstoff gehypt. In Verbindung mit Wind erschien es überhaupt als die ideale „klimaneutrale“ Energiequelle. Der schwedische Energieversorger „Vattenfall“ stellt nun ein Projekt zur Erforschung der Möglichkeiten der Wasserstofferzeugung in Offshore-Windparks und des Transports an Land ein – und das weniger als zwei Jahre nach dem Start.
Quelle: tkp.at/2024/03/15/vattenfall-beendet-wasserstoff-produktion-mit-offshore-wind-verzerrte-wahrnehmung-in-konzernmedien

 

18.11.2023 Bund förderte es mit Millionen: Wasserstoff-Vorzeigeprojekt muss eingestampft werden
 
Die Öl-Raffinerie in Heide beschloss vor drei Jahren auf grünen Energien zu setzen. Hierzu wurde der Bau einer Elektrolyse-Anlage geplant. Der Bund förderte den Bau mit Millionen. Doch nun erweist sich das Projekt als unwirtschaftlich und muss eingestampft werden.
Quelle: apollo-news.net/bund-foerderte-es-mit-millionen-wasserstoff-vorzeigeprojekt-muss-eingestampft-werden

 

26.10.2023 Habecks Wundergaskraftwerke: Endlich gibt es Zahlen
 
Die Regierung plant bis 2030 die Errichtung von Gasturbinen mit 21 Gigawatt Leistung in Deutschland. Um diese Leistung mit dem Typ der Leipziger Gasturbine zu installieren, müsste man 168 – in Worten „einhundertachtundsechzig“ – solcher Gaskraftwerke bauen. Dies muss auch pünktlich geschehen, da die letzten Kohlekraftwerke ja bis 2030 stillgelegt werden sollen. Das Leipziger Musterkraftwerk hat 188 Mio. € gekostet. Vorausgesetzt, die Preise blieben stabil, bedeutet das einen Investitionsaufwand für die geplante Flotte von Gaskraftwerken von mehr als 31 Milliarden Euro. Nur für die Gaskraftwerke!
Quelle: achgut.com/artikel/habecks_wundergaskraftwerke_endlich_gibt_es_zahlen

 

20.09.2023 Wasserstoff-Produktion in Moorburg: Weiterer Konzern springt ab
 
Am Standort des stillgelegten Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg soll eine Anlage zur Produktion von Wasserstoff entstehen. Aus dem Konsortium zum Bau des Elektrolyseurs sind jedoch zwei industrielle Schwergewichte ausgestiegen. Dafür gibt es jetzt einen neuen Partner. Es handele sich um den Vermögensverwalter „Luxcara“, teilten die Hamburger Energiewerke am Mittwoch mit. „Luxcara“ verfüge über ausgewiesene Expertise mit komplexen nachhaltigen Energieinfrastruktur-Projekten, so der städtische Versorger. „Luxcara ist ein europaweit tätiges Hamburger Unternehmen, das sich dem Standort Hamburg verpflichtet fühlt“, sagte Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne).
Quelle: ndr.de/nachrichten/hamburg/Wasserstoff-Produktion-in-Moorburg-Weiterer-Konzern-springt-ab,moorburg438.html

 

16.08.2023 Wasserstoff in Europa: Warum Deutschlands Pläne wackeln
 
Die neueste Untersuchung der EU-Kommission zeigt, dass die Wasserstoff-Elektrolyse in Deutschland zukünftig nicht rentabel sein könnte. Überraschenderweise könnte Frankreich sich als Hauptproduzent von grünem Wasserstoff in Europa etablieren. Laut dieser Analyse, die kürzlich die Generaldirektion Energie der EU-Kommission veröffentlicht hat, gibt es bis 2050 keinen rentablen Markt für Elektrolyseure in Deutschland.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/wasserstoff-in-europa-warum-deutschlands-plaene-wackeln

 

17.06.2023 Habeck: Wasserstoff ist ein heikler Punkt beim Heizungsgesetz
 
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat davor gewarnt, beim Heizungsgesetz den Fokus zu stark auf die Wasserstofftechnologie zu setzen. Er sei zwar „stolz auf jede Änderung, die das Gesetz besser macht“, sagte Habeck. Es gebe aber „einen heiklen Punkt, und das ist der Wasserstoff“. Er freue sich, wenn Gasheizungen mit Wasserstoff laufen könnten. „Ich fürchte nur, dass es dafür nicht reicht.“
Quelle: epochtimes.de/politik/deutschland/habeck-warnt-vor-zu-starkem-fokus-auf-wasserstoff-beim-heizen-a4306683.html

 

01.06.2023 Habeck will Kohlekraftwerke abschalten – und im Winter wieder anschalten
 
Habeck will nun auf Wasserstoff setzten: Wir bauen jetzt ein Wasserstoff-Kernnetz, das Häfen, Kraftwerke, Ein- und Ausspeisepunkte in ganz Deutschland verbindet – eine Art Wasserstoff-Autobahn.” In fünf Jahren sollen diese klimaneutralen Stromfabriken fertig sein. Gleichzeitig hofft der Wirtschaftsminister, dass sich Kohlestrom bis 2030 nicht mehr lohnen wegen der jährlich teureren Abgabe (“CO2-Zertifikate”). “Wenn fossiler Strom billiger als erneuerbarer ist, ist das ökonomisch nicht richtig.”
Quelle: exxpress.at/politik/aha-habeck-will-kohlekraftwerke-abschalten-und-im-winter-wieder-anschalten

 

20.04.2023 Grünes Licht für Heiz-Gesetz: Habeck und Geywitz erklären den neuen Plan für Deutschland
 
Habeck sagt, er hält die Planung mit Wasserstoff für ein Risiko. Er glaube nicht, dass das wirklich in den meisten Fällen die kostengünstigste Lösung sein wird. Geywitz ergänzt, dass der Wasserstoffbedarf enorm sein wird – und der wird wahrscheinlich hauptsächlich in der Industrie gebraucht. „Den kostbaren Wasserstoff sollten wir nicht für Heizen benutzen“, so die Bauministerin. Die Minister stellen sich aber nicht gegen Einzellösungen, die manchmal doch günstig sein könnten.
Quelle: fnp.de/wirtschaft/ticker-kabinett-beschliesst-heiz-gesetz-die-pressekonferenz-von-habeck-im-zr-92220937.html

 

29.04.2023 Habeck feilt an der Wasserstoffstrategie
 
Ein bedeutender Teil der deutschen Energiewende beruht auf Wasserstoff. Doch es fehlt nicht nur der synthetische Kraftstoff, sondern auch Netze und Infrastruktur. Noch vor Sommerbeginn will Wirtschaftsminister Habeck den ersten Entwurf für die Stammstrecke vorlegen. Die Pläne zum Aufbau eines Hauptleitungsnetzes für Wasserstoff in Deutschland sollen noch vor den Sommerferien vorgelegt werden.
Quelle: n-tv.de/politik/Habeck-feilt-an-der-Wasserstoffstrategie-article24088825.html

 

07.04.2023 Das Wärmepumpendesaster
 
Aber – so wird eingewandt werden – die Gaskraftwerke sind doch Wasserstoff-ready! Hier hat der Bundeswirtschaftsminister in seiner Not, eine angebliche Technologieneutralität zu begründen, darauf hingewiesen, dass man ja auch Wasserstoffheizungen mit grünem oder blauem Wasserstoff einsetzen könne. Damit niemand auf dumme Gedanken kommt, hat er diese Option gleich selbst wieder in Frage gestellt. Den Wasserstoff würde es so schnell nicht geben und ausserdem wäre der vier mal so teuer. Kaum ein Journalist hat gemerkt, dass er damit das Kernstück der grünen klimaneutralen Energieversorgung abgeräumt hat.
Quelle: eike-klima-energie.eu/2023/04/07/das-waermepumpendesaster-von-fritz-vahrenholt

 

12.06.2022 Energiewende in eine Sackgasse – Stromspeicher
 
Als weitere Alternative wird, von der Politik, gerne Wasserstoff zum Speichern von Energie genannt. Bei der Umwandlung von Strom zu Wasserstoff und wieder zurück zu Strom gehen physikalisch und technisch bedingt 75% der Energie verloren. Diese Anlagen sind dazu sehr teuer. Laut „Handelsblatt“ müsste der Strompreis dabei auf über 1,50 € pro kWh steigen. Ganz abgesehen davon, dass es die dafür erforderliche Technik bei den Gaskraftwerken noch gar nicht gibt.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/energiewende-in-eine-sackgasse-stromspeicher

 

23.02.2022 Studien: Grüner Wasserstoff aus Europa bleibt noch lange teuer
 
Eine Studie zeigt, dass die Produktion von grünem Elektrolyse-Wasserstoff in Europa noch lange teuer bleibt und zukünftig erst ab 2030 in ersten europäischen Ländern für rund 3 Euro/kg möglich ist. In Deutschland werden diese Herstellungskosten erst Mitte der 2030er-Jahre erwartet.
Quelle: tga-fachplaner.de/meldungen/studien-gruener-wasserstoff-aus-europa-bleibt-noch-lange-teuer

 

10.02.2022 Habeck: Werden Wasserstoff importieren müssen
 
Zur Sicherung der Energieversorgung wird Deutschland nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) auf Dauer Wasserstoff importieren müssen. „Wenn wir nicht 5% oder 10% der Landesfläche mit Windkraftanlagen vollstellen wollen – das halte ich auch für absurd – brauchen wir Wasserstoffimporte“, sagte Habeck am 09.02.2022 bei einer Veranstaltung von „Tagesspiegel“, „Die Zeit“, „Handelsblatt“ und „Wirtschaftswoche“.
Quelle: epochtimes.de/politik/deutschland/habeck-werden-wasserstoff-importieren-muessen-a3715464.html

 

20.01.2022 Energiewende: Hohe Kosten für Import von E-Fuels aus Sonnenstaaten
 
Das Ziel ist klar: Bis 2050 will die Europäische Union klimaneutral werden, Deutschland schon im Jahr 2045. Ein Baustein vieler Pläne ist der Import von klimaneutralem Wasserstoff und Methan aus Regionen, wo die Sonne verlässlich scheint – etwa aus Nordafrika oder dem Nahen Osten. Denn dank der Solarenergie sind dort die Stromkosten für die Elektrolyse gering. Wie realistisch die Idee tatsächlich ist, hat ein Forschungsteam unter Fraunhofer-Beteiligung analysiert. Das Ergebnis ist ernüchternd.
Quelle: mdr.de/wissen/e-fuels-kraftstoff-wasserstoff-import-nordafrika-naher-osten-teuer-100.html

 

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