15.10.2026 Cyberangriff auf Psychotherapie-App verdeutlicht Risiken „digitalisierter Medizin“
Die „digitale Gesundheitsanwendung2 (DiGA) „HelloBetter“ wurde im September gehackt. Laut dem Hamburger Anbieter wurden bei dem Angriff auf das System und die damit verbundene Datenbank „Daten in bedeutsamen Umfang entwendet“.
Neben Benutzerdaten wie Name, E-Mail, Geburtsdatum und Versichertennummer seien auch diagnosebezogene Daten aus der Nutzung der App abgeflossen.
Auch Antworten aus Fragebögen, Nachrichtenverläufe mit dem Coach, Freitexteinträge aus Tagebuchfunktionen, Angaben zum Programmverlauf sowie Anfragen an den Support sind in die Hände der Hacker geraten – also höchst sensible Patientendaten.
Wie Heise berichtet, könne das Unternehmen «nicht vollständig ausschließen», dass trotz Pseudonymisierung und Verschlüsselung eines «erheblichen Teils» der Daten einzelne Informationen für die Angreifer lesbar seien.
Der Anbieter selbst nennt einige Folgen, die sich für betroffene Nutzer aus dem Verlust ergeben können. Angesichts der Art der betroffenen Daten bestehe ein Risiko für deren Rechte und Freiheiten, insbesondere im Hinblick auf:
❖ gezielte Phishing- oder Betrugsversuche
❖ Zuordnung von gemachten Angaben zu einer konkreten Person
❖ Scham, Stigmatisierung oder Rufschädigung
❖ Verknüpfung der Daten mit anderen öffentlich oder unbefugt verfügbaren Informationen
❖ missbräuchliche Verwendung von Versicherungs- oder Identifikationsdaten
Quelle: transition-news.org/cyberangriff-auf-psychotherapie-app-verdeutlicht-risiken-digitalisierter
Es gibt kein Programm und keine Plattform, die nicht gehackt werden kann. Denn Hacker benutzen auch KIs.
18.10.2026 EUDI-Wallet auf dem Weg zum Standard für den Identitätsnachweis gegenüber Banken
Die digitale ID einschließlich der „EUDI-Wallet“ soll in Europa zum Standardverfahren für den Identitätsnachweis gegenüber Banken werden. Nach dem Willen der erst gut einjährigen EU-Behörde zur „Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung soll diese «wo immer möglich verwendet werden“.
Der Entwurf sieht außerdem vor, dass durch alternative Lösungen gewonnene Bilder, Videos, Tonaufnahmen und Daten für «nachträgliche Überprüfungen» gespeichert werden müssen.
Bei Verwendung der „EUDI-Wallet“ müssten „keine zusätzlichen Datenpunkte erhoben und durch zusätzliche Informationen verifiziert werden“, da diese Methode als ausreichend sicher angesehen werde.
All dies dürfte dazu führen, dass Banken nach Wegen suchen werden, ihre Kunden zur Nutzung der EUDI-Wallet zu bewegen. Die Nutzung von Alternativen bedeute für sie mehr Arbeit und potenzielle Haftungsrisiken.
Den Bürgern wird die „EUDI-Wallet“ als freiwillige Möglichkeit verkauft, Ausweise und andere Dokumente zu speichern sowie online auf öffentliche und private Dienstleistungen zuzugreifen.
Gleichzeitig – und noch bevor sie tatsächlich im Einsatz ist – wird stetig auf eine De-facto-Verpflichtung im Alltag hingearbeitet. Selbstverständlich nur wegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.
Gesundheit und Finanzen sind zwei Sektoren, in denen Regierungen besonders viel Wert auf Digitalisierung legen.
Die theoretische Freiwilligkeit, digitale IDs zu benutzen, droht in der Praxis zunehmend zur Pflicht zu werden. Mit absehbaren Konsequenzen und Risiken.
Quelle: transition-news.org/eudi-wallet-auf-dem-weg-zum-standard-fur-den-identitatsnachweis-gegenuber
Wie immer drückt die Politik, in diesem Fall das Brüsseler Imperium, den Zwang über die Privatwirtschaft durch.
Und wenn ich sehe, wie viele Leute z.B. an der Supermarktkasse mit Karte oder Smartphone zahlen, wird die „Freiwilligkeit“ mit Hilfe der poltisch-medial lobotomisierten Bürger schneller zur Pflicht als uns „Ewiggestrigen“ das lieb sein kann.
#JustMy2Cent