Kategorie «Finanzen»

Wie kommt man als Staat am schnellsten an das Geld der Bürger?

Die Niederlande planen eine Änderung der Vermögensbesteuerung. Ab 2028 sollen neben Kapitalerträgen und realisierten Gewinnen auch unrealisierte Gewinne bei Aktien, Anleihen und Kryptowährungen mit 36 Prozent besteuert werden. Der jährliche Freibetrag liegt bei 1.800 Euro. Bisher müssen nur angenommene Gewinne sowie die tatsächlich erzielten Gewinne versteuert werden.

„Kosten werden lediglich verschoben – von der Strom- auf die Steuerrechnung“

Wer in diesen Tagen die großen Medien verfolgt, stößt auf erstaunlich optimistische Botschaften zur Strompreisentwicklung in Deutschland. Besonders der ZDF-Bericht „Bundesnetzagentur rechnet 2026 mit stabilen Strompreisen“ zeichnet ein Bild, das fast schon wie eine Erfolgsmeldung klingt. Dort heißt es, mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien wachse das Stromangebot, und dies wirke preisdämpfend.

500 Milliarden „Sondervermögen“, aber in den Kommunen ist das Geld alle

Burkhard Jung, der Vorsitzende des „Deutschen Städtetags“, kritisiert in einem Gastbeitrag in der „WamS“ die hohen Ausgaben des deutschen Sozialstaats. „Wir haben eine Art Lebensbegleitung geschaffen, der Staat fühlt sich für fast jede soziale Schieflage zuständig“, kritisiert der Sozialdemokrat und Oberbürgermeister von Leipzig die Entwicklung des deutschen Sozialstaats.

„Steigende Inflation, höhere Steuern und Umleitung von privaten Ersparnissen“

Weniger Geld werde es für „Sozialversicherung, Forschung und Innovation, Bildung, Umweltschutz und Verkehr“ geben. Die Finanzierung wird, so die Erwartung der Ökonomen, durch Schulden erfolgen. Die Schulden werden jedoch nicht, analog zur schwäbischen Hausfrau, durch Sparsamkeit und Zurückhaltung bei den Ausgaben balanciert, sondern durch finanzielle Repression.

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung