Der nächste Anschlag auf unsere Gesellschaft
13.08.2026 Der vorgetäuschte „Wasserbankrott“: Rechenzentren
18.08.2026 Wie Konzerne Wasser rauben
19.08.2026 Kürzlich beim WEF besprochen, jetzt zur Realität: Wasser wird zum digitalen Handelsgut
13.08.2026 Der vorgetäuschte „Wasserbankrott“: Rechenzentren
18.08.2026 Wie Konzerne Wasser rauben
19.08.2026 Kürzlich beim WEF besprochen, jetzt zur Realität: Wasser wird zum digitalen Handelsgut
Wie Martin Armstrong auf armstrongeconomics.com minutiös dokumentiert, hat der Angriff auf die Wassersouveränität der Bürger längst begonnen. Es ist kein Zufall, dass das Weltwirtschaftsforum 2026 zum „Year of Water“ ausgerufen hat und unter dem Label „Blue Davos“ Süßwasser, Ozeanpolitik, Ernährungssicherheit und die sogenannte „Blue Economy“ unter einem institutionellen Dach bündelt.
Im Mai titelte ein österreichisches Boulevard-Medium: „’Neue Realität‘! In Österreich wird Wasser knapp.“ Seither vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über den Wassermangel im Land berichtet wird. Es stimmt zwar, dass die Wasserstände 2026 unter dem langjährigen Mittel stehen, allerdings ist noch etwas auffällig.
Der dänische Pumpenhersteller und Wassertechnologie-Konzern „Grundfos“ hat einen Untersuchungsbericht zur Nachhaltigkeit der europäischen Digitalinfrastruktur vorgelegt. Die Analyse warnt nachdrücklich vor den ökologischen und infrastrukturellen Folgewirkungen des anhaltenden Booms von Rechenzentren in Europa. Den statistischen Erhebungen zufolge beläuft sich die gesamte IT-Last der Serverfarmen innerhalb der EU gegenwärtig auf rund 10 Gigawatt.
Im Dezember 2023 hatte die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung die Wasserverbrauchssteuer mit den Stimmen von SPD, Grünen, Linken und Volt angesichts klammer Kassen beschlossen. Außerdem würde so der Wasserverbrauch reduziert, was gut für die Umwelt sei, lautete damals die Argumentation.