31.05.2026 Wasserbedarf von 155.000 Haushalten: Rechenzentren belasten Europa
Der dänische Pumpenhersteller und Wassertechnologie-Konzern „Grundfos“ hat einen Untersuchungsbericht zur Nachhaltigkeit der europäischen Digitalinfrastruktur vorgelegt.
Die Analyse warnt nachdrücklich vor den ökologischen und infrastrukturellen Folgewirkungen des anhaltenden Booms von Rechenzentren in Europa.
Den statistischen Erhebungen zufolge beläuft sich die gesamte IT-Last der Serverfarmen innerhalb der EU gegenwärtig auf rund 10 Gigawatt.
Bis zum Jahr 2030, mithin in lediglich vier Jahren, wird mit einer Verdreifachung dieser Last auf rund 35 Gigawatt gerechnet.
Dieser rasant steigende Kapazitätsbedarf spiegelt sich auch im gesamten Stromverbrauch wider.
Während Rechenzentren momentan etwa 3% des gesamten europäischen Elektrizitätsbedarfs beanspruchen, prognostiziert der Bericht bis zum Ende des Jahrzehnts einen Anstieg auf 7% bis 9% des kontinentalen Stromverbrauchs.
Ohne koordinierte regulatorische Eingriffe droht diese Entwicklung die Kapazitäten der lokalen Stromnetze und Energieversorgungssysteme in vielen europäischen Regionen massiv zu überlasten.
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