Der nächste Anschlag auf unsere Gesellschaft

13.08.2026 Der vorgetäuschte „Wasserbankrott“: Rechenzentren
 
Was einst ein großer Skandal war, als der „Nestlé“-Chef meinte, Wasser dürfte kein allgemeines Gut sein, wird nun – ganz ohne Empörung – umgesetzt. Die Krise heißt – von der UN so bezeichnet – „Wasserbankrott“.
 
In einem zweiteiligen Essay hat der „Off-Guardian“ den „Wasserbankrott“ beschrieben. Teil eins behandelt die Rechenzentren. Hier das Essay leicht gekürzt und übersetzt (auf Deutsch hier erschienen):
 
Die „Wasserbankrott“-Erzählung lässt sich grob wie folgt zusammenfassen:
 
Auf unserem Planeten geht das saubere, sichere Trinkwasser zur Neige.
Der Klimawandel und der Vormarsch der KI sind die Ursachen für dieses Problem,
… und – natürlich:
Wir müssen wirklich etwas dagegen unternehmen.
 
Die sich rasch entwickelnde und düstere Realität ist ein Plan, bei dem die bewusst geschürte Angst vor Wasserknappheit genutzt wird, um vorgetäuschte Wasserknappheit zu erzeugen und anschließend die weltweite Wasserversorgung im Namen der „Wassersicherheit“ zu kontrollieren, zu kommerzialisieren und zu monetarisieren.
 
Es ist die nächste große psychologische Operation, die sich vor unseren Augen entwickelt.
Quelle: tkp.at/2026/08/13/der-vorgetaeuschte-wasserbankrott-rechenzentren

 

18.08.2026 Wie Konzerne Wasser rauben
 
Ein besonders klares Beispiel liefert Baruth in Brandenburg – laut Daten eines der trockensten Bundesländer Deutschlands. „Red Bull“ und sein Partner Rauch dürfen künftig 92%des des lokalen Grundwassers abpumpen.
 
Das Wasserwerk Baruth darf jährlich rund 2,5 Millionen Kubikmeter fördern. Davon stehen dem Energydrink-Konzern und Rauch über 90% zu. Für die restliche Bevölkerung und andere Nutzer bleiben nur acht Prozent.
 
Die Verträge laufen 25 Jahre und bleiben geheim: Die Stadt verweigert Einsicht. Offenbar zahlen Konzerne zudem nur etwa zehn Cent pro Kubikmeter – dreimal weniger als in Berlin.
 
Offenbar sind die Folgen der Wassergier in Brandenburg schon spürbar:
 
In Siedlungen wie Radeland laufen private Brunnen leer; Anwohner müssen teure neue Bohrlöcher setzen. Sinkende Pegel lassen Torfböden austrocknen, Häuser sacken ab.
 
Der „Klimawandel“ als Ausrede hält kaum her, wenn „Red Bull“ gleichzeitig eine Dosenfabrik plant:
 
16 Hektar Kiefernwald sollen gerodet werden, teilweise im Wasserschutzgebiet. Geplant sind bis zu 3,3 Milliarden Dosen pro Jahr.
 
Die staatliche Propaganda führt sich ad absurdum: Während Behörden zum Wassersparen aufrufen, sichern sich Konzerne langfristig de facto das gesamte Wasser der Gegend.
Quelle: tkp.at/2026/08/18/wie-konzerne-wasser-rauben

 

19.08.2026 Kürzlich beim WEF besprochen, jetzt zur Realität: Wasser wird zum digitalen Handelsgut
 
2018 erklärte das „WEF“ ausdrücklich, Blockchain könne den Handel mit Wasserrechten ermöglichen.
 
Landwirte innerhalb eines Wassereinzugsgebiets könnten ihre Wasserzuteilungen auf Basis von Wetterdaten, Marktpreisen und Klimaprognosen direkt untereinander handeln.
 
Das Konzept entstand laut „WEF“ aus Workshops und Treffen seiner „Global Water Initiative“ gemeinsam mit Experten, Unternehmern und Technologieentwicklern.
 
2021 wurde das Modell noch konkreter. Auf der „WEF“-Plattform wurden bereits Wassernutzungsrechte, Speicher- und Lieferrechte, Termingeschäfte, Call-Optionen, Wasser-Credits und sogar Wasser-Futures als Bestandteile bestehender beziehungsweise zukünftiger Wassermärkte beschrieben. Distributed-Ledger-Technologie sollte helfen, diese Märkte effizienter und transparenter zu machen.
 
2025 folgte mit dem gemeinsam mit „McKinsey“ erarbeiteten Bericht „Water Futures“ der nächste Schritt.
 
Dort heißt es ausdrücklich, geeignete Mechanismen zur Wasserpreisbildung seien wichtige „stepping stones towards the creation of water markets“ – Trittsteine zur Schaffung von Wassermärkten.
 
Der Preis solle dabei Kosten, Angebot und Nachfrage sowie den umfassenderen Wert des Wasserkreislaufs widerspiegeln.
 
Über Jahre wurden im Umfeld des „WEF“ Wassermärkte, wirtschaftliche Bewertung, handelbare Nutzungsrechte und später Blockchain-Technologie diskutiert.
 
Heute existieren „Smart Meter“, digitale Wasserregister, Blockchain-Systeme für Wasserrechte und Projekte für wasserbesicherte Token.
 
Was einst als Zukunftsmodell in Expertenrunden, Workshops und „WEF“-Papieren diskutiert wurde, beginnt sich Stück für Stück in reale technische und finanzielle Infrastruktur zu verwandeln.
Quelle: uncutnews.ch/kurzlich-beim-wef-besprochen-jetzt-zur-realitat-wasser-wird-zum-digitalen-handelsgut

 

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