19.08.2026 Schuldenorgie frisst den Bundeshaushalt: 2030 fast 81 Milliarden Euro nur für Zinsen
Es ist das Jahr 2030. Noch bevor der Bund eine marode Brücke saniert, eine Schule unterstützt, einen zusätzlichen Polizisten bezahlt oder einen Kilometer Schiene erneuert hat, stehen bereits 80,7 Mr. € auf der Rechnung – nicht für irgendeine neue staatliche Leistung, sondern ausschließlich für Zinsen auf die Schulden der Vergangenheit.
Für 2027 stehen bereits 41,9 Mrd. € Zinsausgaben im Finanzplan, 2028 sollen es 55,2 Mrd. € sein, 2029 schon 68,1 Mrd. € und 2030 schließlich 80,7 Mrd. €.
Die Bundesregierung selbst nennt den höheren Schuldenstand und die gestiegenen Renditen für Bundeswertpapiere als wesentliche Ursachen.
Die Politik finanziert also immer mehr Ausgaben über Kredite, erhöht damit den Schuldenstand und produziert dadurch gleichzeitig jene Zinslasten, die in den kommenden Jahren einen immer größeren Teil des Haushalts auffressen.
Denn die Anleger wollen auch Rendite sehen.
Quelle: report24.news/schuldenorgie-frisst-den-bundeshaushalt-2030-fast-81-milliarden-euro-nur-fuer-zinsen