„Reiches Ziel und Brüssels Grenze“
Die Bundesnetzagentur hält bis 2035 zusätzliche steuerbare Kapazitäten von bis zu 22,4 Gigawatt zur Stromerzeugung für notwendig, doch die EU genehmigt Deutschland bis 2031 nur 12 Gigawatt neue Gaskraftkapazitäten.
Die Bundesnetzagentur hält bis 2035 zusätzliche steuerbare Kapazitäten von bis zu 22,4 Gigawatt zur Stromerzeugung für notwendig, doch die EU genehmigt Deutschland bis 2031 nur 12 Gigawatt neue Gaskraftkapazitäten.
Eine Sprecherin des Energiekonzerns Uniper warnt: „Die Versorgungssicherheit ist derzeit gewährleistet, aber nicht garantiert.“ Sollten die Temperaturen länger niedrig bleiben oder es zu geopolitischen Störungen kommen, könnten Versorger gezwungen sein, kurzfristig teure Gasmengen am Spotmarkt zu beschaffen.
Am Nachmittag des 17.02.2025 war Klaus Müller, der Präsident der Bundesnetzagentur, bei einer Sitzung des Sonderausschusses „Europäisches Schutzschild für Demokratie“ zu Gast. Die Bundesnetzagentur ist der „Digital Services Coordinator“ in Deutschland. Das heißt, sie ist für die Umsetzung des „Digital Services Act“ in Deutschland zuständig.
400 Industriebetriebe sollen ihre Produktion an das Echtzeitangebot von Wind- und Solarenergie anpassen. Dadurch will die Bundesnetzagentur erreichen, dass Preisspitzen vermieden werden und es weiterhin Entlastungen bei den Netzentgelten gibt.
Für die Umsetzung des „Digital Services Act“ der „Europäischen Union“ in Deutschland ist die Bundesnetzagentur zuständig. Sie ist dem Wirtschaftsministerium unter Robert Habeck untergeordnet. Netzagenturchef Klaus Müller (ehemaliger Politiker der Grünen) erklärte am 01.10.2024 anlässlich der Ernennung des ersten Hinweisgebers:
Netzentgelte machen einen wesentlichen Teil des Gaspreises aus. Laut Verivox entfallen etwa zehn Prozent des Gaspreises auf diese Gebühren. Der durchschnittliche Anstieg der Netzentgelte liegt bei rund 25%. Für Haushalte mit einem Verbrauch von 20.000 kWh bedeutet dies Mehrkosten von rund 116 Euro pro Jahr.