„Zahlen stimmen hinten und vorne nicht“

27.05.2026 Die Schattenstruktur des Armin Laschet
 
„Hart erarbeitete Steuergelder sind für Schulen, Polizei und Investitionen in unsere Infrastruktur da – und nicht zur Finanzierung linker NGOs“, erklärte der CDU-Abgeordnete Christoph Ploß kürzlich.
 
Seit dem Frühjahr 2025 hat die Unionsfraktion offenbar Nichtregierungsorganisationen (NGOs) den Kampf angesagt.
 
Startschuss war eine schriftliche Anfrage an die scheidende Bundesregierung mit 551 Fragen zur Finanzierung und Gemeinnützigkeit zahlreicher Organisationen. Von „Schattenstrukturen“ war die Rede.
 
Der zentrale Vorwurf: Es gebe Konstrukte, „die mit staatlichen Geldern indirekt Politik betreiben“ würden. Belege für ihre Vorwürfe lieferten die Unionspolitiker*innen nicht.
 
Als Mitglied der Unionsfraktion im Bundestag ist auch Armin Laschet ein Absender der 551 Fragen zu NGOs.
 
Zugleich betreibt Laschet selbst eine politische NGO, die zu wesentlichen Teilen aus Steuermitteln finanziert wird – und dem nahe kommt, was die Union als „Schattenstruktur“ beschreibt.
 
Laschets Organisation ist eng verflochten mit seinem Wirken als Abgeordneter und seinem steuerfinanzierten Bundestagsbüro. Zugleich bekam seine NGO staatliche Fördermittel in Millionenhöhe – auch für Projekte, die offenbar nur zu Bruchteilen umgesetzt wurden.
 
Das zeigen Dokumente aus dem Büro des Beauftragten für Kultur und Medien (BKM), die wir durch das Informationsfreiheitsgesetz befreit haben.
 
Weiterlesen => fragdenstaat.de/artikel/exklusiv/2026/05/die-schattenstruktur-des-armin-laschet
– gefunden über Berliner-Zeitung.de

 

Laut „Kultusminister Weimer handelt es sich bei dem „AAI“ um ein „großartiges Projekt“, das weiter gefördert werden muss.
 
Das ist übrigens der, dessen Unternehmen „Weimer Media Group“ zwischen den Jahren 2022 und 2025 etwa 455.000 € Fördermittel von der staatlichen Förderbank erhielt.
 
Weimer war zu dem Zeitpunkt noch Gesellschafter. Erst im November 2025 übertrug er seine Anteile an eine Treuhändergesellschaft (zwei Tage nach dem Tegernsee-Skandal – siehe weiter unten), was laut „Lobbycontrol“ immer noch eine
 
„problematischen Interessenverquickung sei, da Weimers Frau die anderen 50%an der WMG halte. Zudem geht bei einer treuhänderischen Verwaltung zwar rechtlich das Eigentum auf den Treuhänder über, der wirtschaftliche Eigentümer hingegen bleibt der sogenannte Treugeber – in diesem Falle Wolfram Weimer.1
 
Oder der sich als digitaler Raubritter betätigte:

 

01.11.2025 Der Fall Weimer: Das Ende der politischen Glaubwürdigkeit
 
Wolfram Weimer wird nicht wegen seiner Politik zur Belastung, sondern wegen der Praktiken in seinem Medium „The European“. Das wurde als „Debatten-Portal“ mit „über 2000 Autoren“ beworben.
 
Als Autoren gelistet waren dort etwa Papst Franziskus, Alice Weidel, Brad Pitt und Alexander Dobrindt – eine ziemlich wilde Mischung also. Die „Autoren2 von „The European“ wussten bloß gar nichts von ihrer Mitarbeit bei Weimers Portal.
 
Die Texte wurden oft aus verschiedenen Quellen zusammengesammelt und dann als Beiträge auf der Plattform veröffentlicht.
Quelle: cicero.de/innenpolitik/der-fall-weimer-das-ende-der-politischen-glaubwurdigkeit

 

Selbst der Plagiatsgutachter Dr. Stefan Weber fand sich dort in elf Artikeln verewigt.
 
Kommentar von Stefan Weber:
 
„So, wie es aussieht, dürfte Deutschlands oberster politischer Wächter über die Urheberrechte indes bald ein Krimineller sein: Urheberrechtsverletzungen, mögliche Verstöße gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und sogar Wirtschaftsbetrug (Klickbetrug) stehen im Raum. Es ist nicht zu fassen, von wem Deutschland regiert wird. Das Schweigen der Mainstream-Presse zum Fall könnte Weimer retten.“
 
Da der Mann immer noch im Amt ist, erübrigt sich jeder weitere Kommentar.
 
Kommen wir zum „Tegernsee-Skandal“:

 

17.11.2025 Wolfram Weimers Medienunternehmen verkauft Abendessen mit Ministern für 80.000 Euro
 
Nach Recherchen von Apollo News und auf Grundlage von Unterlagen, die der Berliner Zeitung vorliegen, bietet die Weimer Media Group Unternehmen den Zugang zu Regierungsmitgliedern an. Zu Preisen von bis zu 80.000 Euro pro Event.
 
Der Kulturstaatsminister gründete die Firma 2012 gemeinsam mit seiner Ehefrau Christiane Goetz-Weimer, beide sind bis heute je zur Hälfte an der Firma beteiligt.
 
In einer Einladung, die „Apollo News“ und der „Berliner Zeitung“ vorliegt, wird die Veranstaltung als Möglichkeit beschrieben, „Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger“ zu gewinnen und in „entspannter Atmosphäre“ Kontakte zu Regierungsmitgliedern zu knüpfen.
Quelle: berliner-zeitung.de/article/einfluss-auf-politische-entscheidungstraeger-fuer-80000-euro-wolfram-weimers-media-group-verkauft-regierungsnaehe-10005867

 

Statt sich empört vor die Mikros der Lückenpresse zu stellen, um z.B. gegen die „unfassbare Korruption Russlands“ zu wettern, sollte diese heuchlerische Bagage besser ganz, ganz kleine Brötchen backen.
 
Auf der anderen Seite: Wer die Ukraine als „blühende Demokratie“ bezeichnet und zig Milliarden in diesen korrupten Moloch wirft, hat sowieso jede Glaubwürdigkeit verloren.
 
#JustMy2Cent

 

Die Politik ist angeblich das zweitälteste Gewerbe.
Es ist mir klar geworden,
dass es eine sehr große Ähnlichkeit mit dem ältesten besitzt.
Quelle: Ronald Reagan – US-amerik. Präsident – Zitate7.de

 
1 Quelle: tagesschau.de/inland/innenpolitik/weimer-firmenanteile-staatsminister-100.html
 

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