Und erneut eine Umverteilung von unten nach oben

Europa in der Krise: Aktuelle Herausforderungen
 
Im Mai 2020 brachten Deutschland(!) und Frankreich gemeinsam eine „Initiative zur wirtschaftlichen Erholung Europas nach der Corona-Krise“ in Gang.
 
Diese Initiative sah unter anderem die Erarbeitung einer EU-Gesundheitsstrategie vor sowie die Einrichtung eines EU-Fonds zur wirtschaftlichen Erholung auf EU-Ebene für Solidarität und Wachstum.
 
Das hierzu vereinbarte Aufbauprogramm „Next Generation EU“ ist mit 750 Mrd. € ausgestattet.
Quelle: europaimunterricht.de/europa-in-der-krise

 

06.05.2026 EU-Prüfer haben keinen Überblick über Verbleib von Corona-Milliarden
 
EU-Rechnungsprüfer können die Verteilung von Mitteln aus einem milliardenschweren Corona-Wiederaufbaufonds nach eigenen Angaben nicht klar nachvollziehen.
 
Tausende Empfänger der Gelder, darunter zahlreiche Unternehmen oder große Konsortien, seien nicht identifiziert, teilte der Europäische Rechnungshof am 06.05.2026 mit.
 
„Ohne diese Informationen können wir nicht beurteilen, ob die Mittel fair verteilt werden, ob Risiken einer Konzentration bestehen und ob EU-Gelder einen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger bringen“, erklärte Ivana Maletić, das für die Prüfung zuständige Mitglied des Rechnungshofs.
 
„Transparenz ist kein technisches Thema. Sie ist Grundvoraussetzung für Vertrauen und Rechenschaftspflicht“, betonte sie zudem vor Journalisten.
Quelle: handelsblatt.com/politik/international/kredite-eu-pruefer-haben-keinen-ueberblick-ueber-verbleib-von-corona-milliarden/100222989.html

 

27.05.2026 Deutsche Beiträge zum EU-Haushalt könnten um 80 Prozent steigen
 
Die deutschen Beiträge zum EU-Haushalt könnten ab 2028 um 75% bis 80% steigen. Davor warnt Deutschlands Botschafter bei der EU, Thomas Ossowski.
 
Doch angesichts von Deutschlands Haushaltssituation sei das „schlicht nicht leistbar“, sagte er am 25.05.2026 bei der EU-Ratssitzung.
 
Für dieses Jahr sind 33 Mrd. € vorgesehen, die Deutschland für den EU-Haushalt bereitstellen muss.
 
Sollte es zu der Erhöhung kommen, würde der Betrag auf etwa 60 Mrd. € steigen.
 
Hintergrund des möglichen Beitragsanstiegs ist der Plan der EU-Kommission, den gesamten mehrjährigen Haushalt ab 2028 von 1,2 Billionen € auf 2 Billionen € zu erhöhen.
 
Grund dafür ist auch die ab 2028 beginnende Rückzahlung der gemeinsamen Corona-Schulden, die 800 Mrd. € betragen.
 
Zurzeit laufen die Verhandlungen mit dem EU-Parlament.
Quelle: apollo-news.net/deutsche-beitrge-zum-eu-haushalt-knnten-um-80-prozent-steigen

 

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