Wer wirtschaftlich überleben will, wandert aus

27.005.2026 Bosch opfert den Heimatmarkt – 22.000 Jobs fallen weg, damit der Konzern überlebt
 
„Bosch“ schrieb 2025 einen Verlust von rund 400 Mrd. €. Der Konzern rutschte damit erstmals seit 2009 wieder in die roten Zahlen. Außerdem sank der operative Gewinn deutlich. 2023 lag er noch bei 4,8 Mrd. €. 2025 blieben nur noch 1,8 Mrd. €.
 
Die Reaktion fällt hart aus: „Bosch“ verschiebt sein Renditeziel von 7% auf 2027; dafür senkt der Konzern vor allem in Deutschland die Kosten.
 
Für den Personalabbau stellte „Bosch“ 2,7 Mrd. €zurück. Diese Summe zeigt, wie tief der Einschnitt reicht.
 
Während in Deutschland Stellen wegfallen, wächst „Bosch“ in China mit neuer Fahrzeugtechnik. Chinesische Hersteller entscheiden schneller und bringen Innovationen früher in Serie.
 
Deshalb verlagert „Bosch“ mehr Entwicklung und Produktion näher an diese Kunden. Das betrifft Lenkung, Fahrwerk, Sensorik und Batteriemanagement. Der Konzern folgt dem Wachstum, nicht der Tradition.
 
„Bosch“ sucht neue Felder außerhalb des klassischen Autogeschäfts. Der Konzern übernahm 2025 das Klimatechnik-Geschäft von „Johnson Controls“. Der Kauf kostete rund 7,4 Mrd. €.
 
Außerdem investiert „Bosch“ weiter Milliarden in Forschung und Entwicklung. Der Konzern will damit seine Abhängigkeit von der Autosparte verringern.
 
Der Heimatmarkt spielt in dieser Strategie nur noch eine begrenzte Rolle.
 
„Bosch“ bleibt global stark, wenn Kapital und Entwicklung dorthin fließen, wo Wachstum entsteht.
 
Deutschland bietet hohe Kosten und eine schrumpfende Verbrennerbasis. China bietet Tempo, Nachfrage und Skalierung.
 
Deshalb ist der Stellenabbau mehr als ein Sparprogramm. Er markiert eine strategische Abkehr von Deutschland.

 
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/bosch-opfert-den-heimatmarkt-22-000-jobs-fallen-weg-damit-der-konzern-ueberlebt
 

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