Grüner Kolonialismus

27.05.2026 Grüne Heuchelei: Wenn Windkraft die Existenzgrundlage eines indigenen Volkes zerstört
 
Kürzlich bot sich im Münchner Rathaus ein ungewohntes Bild: Vertreter des indigenen Volkes der Sami aus Norwegen waren in der bayerischen Landeshauptstadt zu Gast. Sie nahmen die weite Reise in den Süden allerdings nicht für einen harmonischen Kulturaustausch auf sich, sondern aus schierer Verzweiflung.
 
Seit Jahren protestieren sie gegen den Bau riesiger Windparks auf ihren traditionellen Weidegebieten in Norwegen – ein gigantisches Milliardenprojekt, an dessen Betreibergesellschaften die Stadtwerke München (SWM) als finanzkräftiger Großinvestor maßgebliche Anteile halten.
 
Die Sami reisten an, um den Verantwortlichen in der Lokalpolitik zu sagen, was der vermeintlich saubere Münchner Ökostrom auf ihren Ländereien anrichtet, und um sich gegen diesen „grünen Kolonialismus“ zu wehren.
 
Wie kommt es überhaupt dazu, dass sich ein bayerischer Kommunalversorger massiv in riesige Windparks im fernen Mittelnorwegen einkauft?
 
Die Erklärung findet sich in der sogenannten „Ausbauoffensive Erneuerbare Energien“ der Stadtwerke. Diese entstand keineswegs aus reinem unternehmerischem Antrieb, sondern ist das Resultat ehrgeiziger politischer Vorgaben.
 
Der Münchner Stadtrat, in dem Rot-Grün traditionell den Ton angibt, gab 2009 das Ziel aus:
 
München soll als Vorreiter bis 2025 die weltweit erste Millionenstadt werden, deren kompletter Strombedarf zu 100% aus eigenen Anlagen für erneuerbare Energien gedeckt wird.
 
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27.05.2026 Britische Regierung räumt Umweltfolgen von Windrädern und Solarparks ein
 
In Großbritannien belegen interne Regierungsunterlagen erhebliche Umweltfolgen des beschleunigten Ausbaus von Windrädern und Solarparks unter Energieminister Ed Miliband. Das Dossier kam durch Anfragen nach dem „Freedom of Information Act“ an die Öffentlichkeit.
 
Es nennt Risiken für Schutzgebiete, Landschaften, historische Räume, Artenvielfalt und Wasserressourcen. Außerdem drohen mehr Luftemissionen, Treibhausgase, Lärm, Vibrationen, Lichtverschmutzung, Staub und Bodenschäden.
 
Besonders brisant ist der mögliche Zugriff auf Grüngürtel und Agrarland. Deshalb geraten Bauern, Anwohner und die britische Ernährungssicherheit in den Mittelpunkt der Debatte.
 
Die Unterlagen benennen die Eingriffe ungewöhnlich klar. Die Pläne könnten „national anerkannte Schutzgebiete, Landschaften und historische Umgebungen“ zerstören. Außerdem könnten sie „Artenvielfalt und Wasserressourcen“ schädigen.
 
Damit reicht der Konflikt weit über einzelne Bauflächen hinaus.
 
Weiterlesen => blackout-news.de/aktuelles/britische-regierung-raeumt-umweltfolgen-von-windraedern-und-solarparks-ein

 

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