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Ceuta: Geld statt Abschiebung

Die spanische Regierung will die von der Migrationskrise schwer getroffene Exklave Ceuta finanziell unterstützen. Das Kabinett von Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am 01.09.2026 ein Hilfspaket in Höhe von 309 Mio. € beschlossen. Ein erheblicher Teil der Summe ist für die Versorgung der in Ceuta verbliebenen illegal eingereisten Migranten vorgesehen.

Boomerang

Die Zahlen des italienischen Innenministeriums lassen wenig Raum für Beschönigungen. Seit dem Amtsantritt Giorgia Melonis im Oktober 2022 kamen rund 42.300 illegale Migranten mit privaten NGO-Schiffen in Italien an. Rund 22.500 davon brachten deutsche Hilfsorganisationen in italienische Häfen. Damit entfällt bereits mehr als die Hälfte aller dieser Anlandungen auf Organisationen aus Deutschland.

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