Sie wollen Krieg – mit aller Gewalt – Teil 3

02.09.2026 Bundesregierung wirft Russland offiziell hybride Kriegsakte gegen Deutschland vor
 
Die Pressekonferenz von Innenminister Dobrindt und Außenminister Wadephul dauerte kaum zehn Minuten.
 
Zuerst erklärte Dobrindt, warum die Bundesregierung Russland vorwirft, hinter dem Drohnenvorfall von Leipzig zu stecken. Allerdings präsentierte Dobrindt keinerlei Belege, sondern nur Verdachtsmomente, die man aber auch ganz anders interpretieren kann. Dobrindt begründete die Anschuldigungen gegen Russland wie folgt:
 
„Erkenntnisse unserer Dienste und Partnerdienste deuten hierbei, gleichermaßen übrigens wie Ermittlungsverfahren in Deutschland und bei unseren europäischen Partnern, klar auf eine russische Involvierung bei den geplanten, durchgeführten und auch vereitelten hybriden Aktionen.
 
Diese hybriden Aktionen folgen wiederkehrenden Mustern. In diesen Mustern finden sich vergleichbare Ziele, ebenso vergleichbare Tatmittel sowie vergleichbare Vorgehensweisen und Täterprofile.“
 
Dobrindt behauptete damit nicht einmal, dass es irgendwelche Belege für eine russische Täterschaft gibt, sondern sagte lediglich, irgendetwas würde „auf eine russische Involvierung deuten“.
 
Dass Russland, im Gegensatz zur Ukraine, die von anti-russischen Maßnahmen profitiert, von solchen Aktionen keinerlei Vorteil hat, interessiert in deutschen Medien und der Regierung offensichtlich niemanden.
 
Dobrindt fügte noch hinzu, Deutschland befände sich „nicht im Krieg, aber“ sei aber „tägliches Ziel hybrider Kriegsführung“.
 
Das ist ein starke Aussage, wenn man bedenkt, dass noch immer, also nach all den Jahren, in denen deutsche Politiker so etwas behaupten, noch kein einziger Fall belegt ist, in dem Russland tatsächlich mit „hybrider Kriegsführung“ gegen Deutschland vorgegangen wäre.

 
Quelle: anti-spiegel.ru/2026/bundesregierung-wirft-russland-offiziell-hybride-kriegsakte-gegen-deutschland-vor
 

02.09.2026 Gleichschaltung von Regierungschefs: NATO-Spitzen erklären Russland zum Täter – doch die Beweise bleiben geheim
 
Es ist ein Bild, das die politische Realität des Westens beinahe perfekt zusammenfasst. Mark Rutte, Emmanuel Macron, Ursula von der Leyen, Alexander Stubb, Giorgia Meloni, Pedro Sánchez, Ulf Kristersson und weitere Spitzenpolitiker treten nicht gemeinsam vor eine Kamera – und klingen trotzdem, als hätten sie gemeinsam an derselben Erklärung geschrieben.
 
Auslöser des politischen NATO-Chors ist ein Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle vom 04.08.2026:
 
Dort wurde eine mit Sprengstoff präparierte Drohne in der Nähe ukrainischer Frachtmaschinen entdeckt.
 
Die Bundesregierung erklärte am 01.09.2026 Russland zum Verantwortlichen und beruft sich dabei auf Polizeiermittlungen, technische Übereinstimmungen mit früheren Operationen und geheimdienstliche Erkenntnisse. Entscheidend ist jedoch:
 
Die Erkenntnisse, die den russischen Staat konkret mit dem Anschlagsversuch verbinden sollen, wurden der Öffentlichkeit bislang nicht vorgelegt; Tatverdächtige wurden bisher nicht festgenommen.
 
Trotzdem sprechen „NATO“- und EU-Spitzen bereits von einem bewiesenen russischen Angriff.
 
Russland habe Deutschland angegriffen. Russland wolle Europa einschüchtern. Russland wolle die NATO spalten. Russland wolle die Unterstützung für die Ukraine brechen. Europa müsse deshalb zusammenstehen, Russland abschrecken und die Ukraine noch stärker unterstützen.
 
Die Botschaft steht. Der Schuldige steht fest. Die Konsequenzen ebenfalls.
 
Nur eines fehlt für die Öffentlichkeit: die entscheidende Beweiskette.

 
Quelle: uncutnews.ch/woher-kommt-das-kommando-gleichschaltung-von-regierungschefs-nato-spitzen-erklaren-russland-zum-tater-doch-die-beweise-bleiben-geheim
 

02.09.2026 Der Leipziger Drohnenvorfall – Wer profitiert von der Eskalation?
 
Es drängt sich der Eindruck auf, dass der Vorfall gezielt genutzt wird, um das gebetsmühlenartig wiederholte Feindbild zu festigen.
 
Die Taktik der ständigen Wiederholung ist ein bekanntes Instrument der kognitiven Kriegsführung. Sie dient dazu, Zweifel im Keim zu ersticken und jeden als Abweichler zu brandmarken, der die Positionen der herrschenden Politik und der etablierten Medienlandschaft nicht unkritisch übernimmt.
 
Politische Akteure blieben bis heute jeden harten Beweis schuldig, dass die Drohne tatsächlich von russischen Stellen installiert wurde. Die gesamte Kommunikation leidet unter massiver Intransparenz.
 
Dass diese politischen Schuldzuweisungen weit vor dem Abschluss gesicherter, transparenter Ermittlungen stattfinden, greifen mittlerweile auch etablierte Medien auf. So titelt die Zeitung „nd.aktuell“ explizit:
 
„Ausreichend Beweise hat das Bundeskriminalamt nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle nicht gefunden. Trotzdem legt sich der Dienstherr jetzt fest, dass Russland dahintersteckt.“
 
Selbst eine Analyse der Tagesschau weist darauf hin, dass eine öffentliche Zuschreibung staatlicher Angriffe eine rein politische Handlung ist, bei der es vorerst keine juristische Gewissheit geben wird. Die ARD warnt in diesem Zusammenhang deutlich:
 
„Sind die öffentlich präsentierten Belege nicht überzeugend, könnte das ein Einfallstor für Kritik aus dem In- und Ausland sein.“
 
Wie dünn das Eis ist, auf dem sich die Bundesregierung bewegt, zeigte sich schon vor der offiziellen Schuldzuweisung:
 
Selbst Innenminister Alexander Dobrindt gab im Vorfeld offen zu, dass Russland es den Ermittlern „sehr, sehr schwer macht, den Beweis zu führen“. Wenn die Beweise derart lückenhaft sind, beweist der Fund vermeintlich russischer Komponenten überhaupt nichts.
 
Solche Bauteile sind auf dem Weltmarkt frei zugänglich. Sie eignen sich perfekt dazu, absichtlich am Tatort platziert zu werden, um den Verdacht manipulativ in eine ganz bestimmte Richtung zu lenken.
 
Die entscheidende Frage lautet: Wer hat ein echtes Interesse an diesem Vorfall? Es sind jene Akteure, die Russland weiter diskreditieren und das Feindbild im Westen maximal ausmalen wollen.

 
Quelle: globalbridge.ch/der-leipziger-drohnenvorfall-wer-profitiert-von-der-eskalation
 

02.09.2026 Eskalation mit Russland: Wadephul sieht Deutschland als “Kriegsziel”
 
Merz hat behauptet, für die (nicht explodierten) Drohnen auf dem Flughafen in Leipzig sei Russland verantwortlich. Doch noch eine Woche nach dieser brisanten Behauptung konnte er keine Beweise vorlegen, einen “rauchenden Colt” gibt es nicht.
 
Wohl auch deshalb zog der Kanzler es vor, die Anklage seinem Außenminister zu überlassen – der dann zu allem Überfluss behauptete, Deutschland sei ein russisches Angriffsziel. Man sei nicht im Krieg mit Russland, aber “Kriegsziel”, so Wadephul.
 
Das ist nicht nur undiplomatisch, sondern auch unklug. Wäre es tatsächlich so, so müsste Deutschland sofort den „Nato“-Bündnisfall ausrufen, zumindest aber eine Krisensitzung nach Artikel 4 des „Nato“-Vertrags beantragen. Doch dafür reichte es offenbar nicht.
 
Zugleich dürfte die Bundesregierung die Affäre innenpolitisch ausschlachten. Nicht zufällig kam die verbrämte Kriegs(schuld)erklärung an Russland kurz vor der – für Merz und die CDU äußerst kritischen – Landtagswahl in Sachen-Anhalt.
 
Damit eskaliert die Russland-Frage nicht nur außenpolitisch, sondern auch im Innern. Wenn Merz Mumm hätte, und Beweise, würde er selbst vors Volk treten. Doch ihm fehlt beides, nun macht er Wahlkampf mit dem Feindbild Russland.
 
Es ist ein Spiel mit dem Feuer …

 
Quelle: lostineu.eu/deutschland-sieht-sich-als-kriegsziel-und-stellt-eu-und-nato-gegen-russland-auf
 

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