30.08.2026 Washington zwingt Venezuela zur Erstattung seiner Kosten für die Invasion
Die USA haben nach dem militärischen Überfall auf Caracas vom 03.01.2026 mit Dutzenden von Toten Venezuelas Ölindustrie in eine reichlich fließende Einnahmequelle für Washington verwandelt.
Der venezolanische Ökonom Professor Francisco Rodríguez, Mitarbeiter des „US-Center for Economic and Policy Research“ (CEPR), erklärte, dass die Trump-Administration Venezuela 4,7 Mrd. $ – rund 32% der Ölexporte des Landes im laufenden Jahr – mit der Begründung in Rechnung gestellt hat, dass damit die Kosten des US-Überfalls auf Venezuela gedeckt werden müssten.
Dieses Geld war von den USA bereits abgezogen worden, bevor die Zahlungen für die Ölexporte die venezolanische Staatskonten überhaupt erreichten.
Das heißt, dass alle Zahlungen für venezolanische Ölausfuhren direkt an die Trump-Administration gehen und dort an verschiedene Empfänger aufgeteilt werden.
Im laufenden Jahr kam der Großteil dieser Einnahmen nicht in Venezuela an, obwohl das Land aktuell vor der gewaltigen Aufgabe steht, die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der verheerenden Erdbeben etwas abzufedern.
Quelle: de-rtnews.com/international/290089-washington-zwingt-venezuela-zur-erstattung-seiner-kosten-fuer-die-invasion