Sanktionen aufgrund von Beweisen, die nicht veröffentlicht werden

02.06.2026 Die EU ringt um eine geeignete Reaktion auf den Anschlag in Leipzig
 
Europäische Staats- und Regierungschefs veröffentlichten am 01.09.2026 eine Reihe abgestimmter Beiträge in den sozialen Medien, in denen sie sich hinter Deutschland stellten, nachdem dieses Moskau offiziell vorgeworfen hatte, in diesem Sommer mit Sprengstoff beladene Drohnen zum Flughafen Leipzig/Halle geschickt zu haben.
 
Angesichts des Anschlags von Leipzig haben mittel- und osteuropäische Länder die Ausweisung russischer Diplomaten, die Schließung von Konsulaten und die Verweigerung von Visa gefordert.
 
Die irische Außenministerin Helen McEntee hob die potenziell bahnbrechenden Auswirkungen der Ereignisse in Deutschland hervor.
 
„Wir sprechen jetzt nicht mehr nur von hybriden Bedrohungen, sondern von erheblichen Aktivitäten“, sagte sie. „Es ist wirklich wichtig, dass wir uns heute die Zeit nehmen, um uns darauf zu konzentrieren, wie wir auf diese Art von Aktivitäten reagieren“.
 
Andrii Sybiha, der ukrainische Außenminister, der ebenfalls an dem EU-Treffen teilnahm, erklärte, er werde ein „besonderes“ Sanktionspaket vorschlagen, um die russischen Kapazitäten zum Bau ballistischer Raketen zu schwächen.
 
An der Seite von Mark Rutte, dem NATO-Generalsekretär, erklärte von der Leyen, der Vorfall in Leipzig „markiere eine neue Eskalation auf europäischem Boden, die direkt Russland zuzuschreiben ist“. „Er ist jedoch Teil eines umfassenderen Musters zunehmend gefährlicher Vorfälle“, sagte sie.
 
„Die Europäer sehen sich mit der harten Wahrheit konfrontiert, dass dies die neue Normalität ist. Wir müssen unsere Anstrengungen verstärken. Und das bedeutet, bereit zu sein, schneller und besser auf Russlands rücksichtsloses Handeln zu reagieren. Wir müssen unsere alltägliche Infrastruktur als Ziele an vorderster Front betrachten und entsprechend schützen. Und wir werden jeden Mitgliedstaat unterstützen, der von Russland ins Visier genommen wird“.

 
Quelle: euractiv.com/de/news/die-eu-ringt-um-eine-geeignete-reaktion-auf-den-anschlag-in-leipzig
 

Was sind wir alle glücklich, dass eine Drohne mit einer Bombe gefunden wurde, die glücklicherweise keinen Schaden angerichtet hat, woraufhin jetzt glücklicherweise erneute Sanktionen gegen den Erzfeind ausgerufen werden können.
 
Vor allem, wenn glücklicherweise auch noch der ukrainische Außenminister mit am Tisch sitzt.
 
*\Ironie aus
 
Inzwischen zeichnet sich ein Muster ab: Nawalny, Skripal, „Nord Stream“. Auch hier gab es angeblich „Beweise“, die allerdings nie veröffentlicht wurden.
 
Wir können in unserem ureigensten Interesse nur hoffen, dass diese Drohnen-Farce zumindest der deutschen Regierungs-„Elite“ auf die Füße fällt.
 
#JustMy2Cent
 
Aus der Wachtlist von Ebo, dem Betreiber von LostInEU.eu:

 

03.09.2026 Eine Feinderklärung, ein Freibrief für Deutschland – und Schweden übt den Tod
 
estern Deutschland, heute ganz EUropa: Die Affäre um angeblich russische Drohnen in Leipzig nimmt immer absurdere Ausmaße an. “Europe is under attack”, erklärten EU-Chefin von der Leyen und Nato-Generalsekretär Rutte bei einem gemeinsamen Auftritt in Brüssel. Es war eine Feinderklärung an Russland und könnte dramatische Folgen haben.
 
Der Drohnen-Vorfall stelle eine neue Eskalation auf europäischem Boden dar, sagte von der Leyen. Dies sei ein von russischen Agenten verübter “Anschlag” mit militärischem Material gewesen. Wäre der Versuch geglückt, hätte er tödlich enden können.
 
Damit nimmt die europäische Politik paranoide Züge an. Schließlich war der gescheiterte “Anschlag” von Leipzig lächerlich klein in Vergleich zum geglückten Attentat auf die Nordstream-Pipeline – doch darauf haben EU und Nato bis heute nicht reagiert.
 
Zudem ging es auch nicht um Deutschland oder Europa – sondern um ein Drehkreuz der Nato, das von der Ukraine für ihre militärische Logistik genutzt wird. Da in Leipzig niemand zu Schaden kam, wurde nicht einmal eine europäische Krisensitzung ausgelöst!
 
Wozu auch – schließlich war alles vorab abgesprochen, die deutschen Anschuldigungen und die europäischen Reaktionen sind das Ergebnis einer konzertierten Aktion. Sogar die Erklärungen von Frau Leyen und Rutte waren bis ins Detail abgesprochen.
 
Weiterlesen => lostineu.eu/eine-europaeische-feinderklaerung-und-ein-freibrief-der-eu-fuer-deutschland

 

Dazu hat ein Kommentator geschrieben:
 
„Unsere Eliten haben es geschafft, den Kontinent innerhalb von wenigen Jahren moralisch und intellektuell komplett zu vergiften und zu verwüsten. Es kann nichts Gutes mehr aus Europa kommen. Der geistig-moralische Zerfall wird sich in absehbarer Zukunft zwangsläufig materialisieren.“
 
Dem kann ich mich nur anschließen.
 
Kriegstreiber Kiesewetter setzt der ganzen „keine Beweise“-Schmieren-Komödie dann noch die Krone auf.

 

„Es wurden nun einige Maßnahmen angekündigt, die andere und ich seit drei Jahren gefordert haben, wie beispielsweise die Schließung des Russischen Hauses, einer Drehscheibe für Spionage in der Hauptstadt.“
Quelle: euractiv.com/de/news/leipzig-merz-wegen-seiner-reaktion-auf-den-russischen-angriff-in-der-kritik

 

Auch die „Berliner Zeitung“ meldet Zweifel an:

 

02.09.2026 Wann sehen wir die Beweise für Russlands Schuld, Herr Merz?
 
Russland ist schuld. Nach Wochen, in denen die Bundesregierung nur von fremden Mächten sprach, haben Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am 31.08.2026 ausgesprochen, worauf alles hinauslief:
 
Russland habe den hybriden Angriff am Flughafen Leipzig vom 04.08.2026 zu verantworten, sagte Dobrindt. Erstmals wird ein Anschlagsversuch auf deutschem Boden offiziell einem Staat zugeschrieben.
 
Die Konsequenzen folgten am selben Tag. Neue Maßnahmen gegen Russland.
 
Was fehlt, ist der Beleg. Dobrindt benannte Tatmittel und Muster und verwies zugleich darauf, die Ermittlungen dauerten an und erforderten „ein Höchstmaß an Informationsschutz im laufenden Verfahren“.
 
Die Öffentlichkeit erfährt, zu welchem Ergebnis die Regierung gelangt ist, nicht aber, worauf es beruht. Sie soll es glauben.
 
Berlin spricht von polizeilichen Ermittlungen, Tatmustern und nachrichtendienstlichen Erkenntnissen. Vorgelegt wird davon keines. Die Öffentlichkeit bekommt die fertige Auswertung, nicht die Anhaltspunkte.
 
Dass Vorsicht angebracht ist, zeigt eine Analyse der Zeitung „Trouw“ und des Portals „Dronewatch“ von Ende November 2025.
 
Von 61 Drohnenmeldungen in elf europäischen Ländern ließen sich nur drei eindeutig russischen Drohnen zuordnen, sämtlich in Polen, Rumänien und Moldau.
 
Auf die Frage nach den belastbaren Erkenntnissen sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer, diese seien „gestern sehr ausführlich vorgetragen worden von den Ministern“, überall sei „sehr klar eine eindeutige Zuordnung zu Russland nachgewiesen“.
 
Auf den Einwand des Journalisten Tilo Jung, dass „lediglich Sie Ihre Schlüsse daraus ziehen“, wiederholte er, eine klare Zuordnung liege vor.
 
Vier Wochen nach dem 04.08.2026 weiß die Öffentlichkeit, zu welchem Schluss die Bundesregierung gekommen ist. Die Regierung verweigert aber das Material, an dem sich diese Interpretation öffentlich prüfen ließe.

 
Quelle: berliner-zeitung.de/article/wann-sehen-wir-die-beweise-fuer-russlands-schuld-herr-merz-10350810 (Abo)
 

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