29.09.2026 Letzte Rettung Sackbahnhof! Ein „Weiter so2 bei S21 und die Demokratie hat sich bald erledigt
Seit zwei Wochen ist es quasi amtlich. Das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ war von Beginn an ein monströser Betrug. Es ist nicht aus Versehen, unvorhersehbar und unglücklicherweise komplett aus dem Ruder gelaufen – planerisch, bautechnisch, zeitlich, finanziell.
Nein, die Macher wussten, was sie anrichten, und sie unternahmen alles, um die Menschen zu täuschen, zu belügen, für dumm zu verkaufen.
Mit seinem späten Geständnis im hohen Rentenalter ließ Werner Stohler die Katze aus dem Sack: Die Befunde des sogenannten Stresstests, der 2011 die Legitimation zum Weiterbau von „S21“ lieferte, seien für ihn wissenschaftlich „wertlos“ gewesen.
Er habe als damaliger Chef des mit der Untersuchung befassten Schweizer Verkehrsberatungsunternehmens SMA „eben selber nicht an diese Kapazitätsrechnung geglaubt“.
Das war seinerzeit auch nicht die Erwartung seiner Auftraggeberin, der „Deutschen Bahn“. Sein Job war es, die Menschen glauben zu machen, dass ein viel zu klein dimensionierter Tiefbahnhof mit gemeingefährlicher Schieflage und lediglich simuliertem Brandschutz im Stuttgarter Untergrund mehr Zugverkehr bewältigen kann als ein überirdischer Kopfbahnhof mit doppelt so vielen Gleisen.
Diese Erwartung hatte Stohler erfüllt, dafür wurde er bezahlt.
Und die Bürger haben es geschluckt und beim folgenden Volksentscheid brav ihr Kreuzchen an der richtigen Stelle gemacht.
Wobei sie streng genommen nicht pro „Stuttgart 21“ votierten, sondern gegen das „Kündigungsgesetz“ der frisch gewählten grün-roten Landesregierung.
„Ja“ bedeutete, gegen das Projekt zu sein, „Nein“ hieß, dafür zu sein. Gegner wurden so praktisch zu Befürwortern, wohl nicht wenige wider besseres Wissen.
Auch das war geschickt eingefädelt.
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