20 Dez 2019
 

Wenn man sich an ein System bindet, muss man leider auch mit dessen Nachteilen leben. Das gilt auch für WordPress.

Im Abstand von gefühlt zwei Jahren unterbinden die WP-Entwickler immer wieder das Aushebeln ihrer Emojis. Nichts gegen Emojis, aber die von WP sind grottenhässlich. Das war nicht immer so. Alte Web-Hasen erinnern sich bestimmt noch an die grünen, die m.E. gelungen waren. Die verschwanden nur eines Tages aus unerfindlichen Gründen.

Eine Weile konnte man noch eigene einbinden. Nach einem Update ging das nicht mehr. Dann konnte man die Anzeige in den WP-Einstellungen deaktivieren. Wurde rausgenommen. Die Dinger mit einem Code-Schnipsel in der functions.php zu unterdrücken funktioniert auch nicht mehr. Nach einigem Suchen fand ich jetzt ein Plugin, mit dem man die Anzeige unterbinden kann. Ich bin kein Fan von Plugins, da diese auch immer ein Sicherheitsrisiko darstellen. Das lud ich jetzt jedoch runter, weil mich die Dinger nerven. Und lasse mich überraschen, wann das aus dem Programm genommen wird.

Es würde mich wirklich mal interessieren, was der Quatsch soll. Vor allem, weil ich nicht die Einzige bin, die das stört – wie meine Recherche gezeigt hat. Im Gegenzug wurde im Laufe der Zeit dann aller möglicher überflüssiger Kram eingebaut, der das Bloggen eher behindert als einfacher macht. WordPress geht leider den Weg, den viele andere auch eingeschlagen haben: Software komplett zu überfrachten, gleichzeitig aber dem Benutzer immer mehr die Möglichkeit nehmen, selbst eingreifen zu können.

Vielleicht steige ich irgendwann mal komplett um. Anbieter für Vorlagen gibt es ja genug.

20 Dez 2019
 

Dieses kleine Weihnachtsbäumchen begleitet mich seit Jahren durch die diversen Büros im Rhein-Main-Gebiet. Zum ersten Mal kam es bei meinem ehemaligen Arbeitgeber zum Einsatz. Zu Beginn meiner Selbständigkeit blieb es dann eine Weile in seinem dunklen Karton. Da allerdings einer meiner Kunden im Laufe der Zeit immer mehr Mitarbeiter einstellte, verbrachte ich dort auch mehr Zeit. Also staubte ich den Karton ab, stelle es dort am ersten Tag nach Advent auf und baue es an meinem letzten Arbeitstag wieder ab.

Durch diverse Umzüge innerhalb des Hauses ist das inzwischen das vierte Büro, in dem es zum Einsatz kommt. Ein bisschen Weihnachtsstimmung sollte man sich auch bei der Arbeit gönnen.

Das Bäumchen ist seit gestern wieder in seinem Karton, denn endlich ist das Jahr vorbei und ich kann meinen lang ersehnten Urlaub antreten. :-)

16 Dez 2019
 

Parkplätze in der Innenstadt sind rar. Das wissen die, die jeden Tag danach suchen müssen. Aber auch die Glücklichen, die einen Abstellplatz oder eine Garage haben. Und da ich zu letzteren zähle, drücke ich immer wieder mal ein Auge zu, wenn ein Handwerker, der Hausmeister oder ein Gast des Hauses in der Einfahrt steht. Oder, wenn jemand mal kurz etwas aus- oder einlädt. Für was ich jedoch kein Verständnis habe, sind Dauerparker.

Da ich den morgendlichen Staus auf der Autobahn entgehen möchte, stehe ich immer recht früh auf. So auch heute morgen. Als ich zur Garage kam, dachte ich: „Nee! Nicht schon wieder!“. Allerdings sah das weder nach Handwerker noch nach Hausmeister aus.

Ich wartete 10 Minuten. Es tat sich … nichts. Also ging ich wieder zurück nach Hause und schrieb einen Zettel. Ging zur Einfahrt, klemmte den Zettel unter einen Scheibenwischer und ging wieder nach Hause. Rief beim Kunden an, dass es später wird, trank einen Kaffee und wartete noch eine halbe Stunde. Kein Anruf.

‚Manche Leute sind ja ein bisschen feige und machen sich klammheimlich aus dem Staub‘, ging mir durch den Kopf. Ich also wieder zur Einfahrt … der Wagen stand immer noch da. Tiefes Durchatmen und wieder zurück ins traute Heim.

Nach einer weiteren halben Stunde rief ich die Polizei an und fragte nach, was man in einem solchen Fall tun könnte. „Abschleppen lassen“, war die lapidare Antwort. „Da muss ich nur dummerweise in Vorkasse gehen“, erwiderte ich. „Es gibt hier einen Abschleppdienst, da müssen Sie das nicht. Guugeln Sie einfach mal danach“, sagte der Polizist. Ich bedankte mich für den Hinweis, suchte und wurde auch recht schnell fündig. \o/

Telefonnummer notiert, erneut zur Einfahrt zurückgetrabt (die Huddel stand immer noch da) und den Abschleppdienst angerufen. Der fragte nach, ob sich ein Schild am Tor befinde, was ich bestätigte, und notierte sich die Adresse. Ich fragte noch, was passiere, wenn der Halter inzwischen den Wagen wegfahren würde und ob mir dann Kosten entstünden. „Ihnen entstehen keine Kosten. Geben Sie uns nur Bescheid“, war die Antwort.

20 Minuten später war der Abschlepper vor Ort und 10 Minuten darauf konnte ich endlich zum Kunden fahren. Dass ich dann auf der Autobahn stand, muss wohl nicht erwähnen, und mit drei Stunden Verspätung kam ich endlich dort an.

Mir ist bewusst, dass sich viele darüber ärgern, wenn sie auf Privatparkplätzen o.ä. abgeschleppt werden, und sich anschließend mit den entsprechenden Firmen wegen der Kosten herumschlagen müssen. Aber in meinem Fall bin ich froh, dass es mittlerweile diese Möglichkeit gibt. Erschwerend kommt hinzu, dass es kein Ortsfremder, sondern ein Anwohner war (das sah ich am Anwohner-Parkausweis an der Windschutzscheibe).

Eins steht zumindest fest: Die Woche kann nur noch besser werden.