Zu allem bereit – zu nichts zu gebrauchen

16.06.2026 Bundesregierung kann Verfügbarkeit und Preise von grünen Gasen nicht abschätzen
 
Die Union hatte im Wahlkampf versprochen, dass Heizungsgesetz der Ampelregierung zurückzudrehen.
 
Die schwarz-rote Koalition beschloss dann das sogenannte Gebäudemodernisierungsgesetz, das die Vorgaben für den Heizungstausch weitgehend abschafft. Der Weiterbetrieb und Neueinbau von Öl- und Gasheizungen bleibt so langfristig möglich.
 
Als Ausgleich sollen neu eingebaute Gas- und Ölheizungen allerdings ab 2029 zu steigenden Anteilen mit Biogas, Bioöl oder auch Wasserstoff betrieben werden. Diese sogenannte Biotreppe ist im neuen Heizungsgesetz bereits beschlossen.
 
Zudem soll noch in diesem Jahr eine „Grüngas-/Grünheizölquote“ für Händler beschlossen werden, um Heizungen im Bestand klimafreundlicher zu betreiben. Die Brennstoffhändler sollen demnach zunehmend biogene Stoffe beimischen und ab 2045 ausschließlich grüne Gase und Öle verkaufen.
 
Dieses Gesetz „befindet sich in der Vorbereitung“, erklärte die Bundesregierung auf eine Grünen-Anfrage.
 
Die erwartete Entwicklung auf dem Markt der Brennstoffe könne dabei jedoch nicht einfließen:
 
„Die derzeit verfügbaren Prognosen zur Entwicklung der Potenziale von biogenen Brennstoffen weisen eine so große Bandbreite auf, dass sie für die Gesetzesfolgenabschätzung nicht herangezogen werden können.“
 
Unter anderem der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat Zweifel an der Verfügbarkeit der grünen Brennstoffe und sieht hohe Kostenrisiken für Verbraucher.

 
Quelle: blackout-news.de/energie/bundesregierung-kann-verfuegbarkeit-und-preise-von-gruenen-gasen-nicht-abschaetzen
 

Sauerstoff verbrauchen, CO₂ erzeugen, und Geld aus dem Fenster werfen. Zu mehr ist diese Politik-Mischpoke anscheinend nicht mehr in der Lage.
 
#JustMy2Cent

 

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