Energie-„Unabhängigkeit“ der EU
Während Brüssel von einer „Energieunabhängigkeit“ fantasiert und jegliche Importe aus Russland bereits gekappt hat oder kurz davorsteht, hat man die Abhängigkeit von den USA massiv ausgebaut.
Während Brüssel von einer „Energieunabhängigkeit“ fantasiert und jegliche Importe aus Russland bereits gekappt hat oder kurz davorsteht, hat man die Abhängigkeit von den USA massiv ausgebaut.
teigende Strompreise könnten Haushalte und Unternehmen ab Januar 2027 erneut belasten. Die Bundesregierung legte am 15.07.2026 den Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds für 2027 vor. Darin sinkt der Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten von 6,5 Mrd. € auf rund 5,5 Mrd. €.
Erinnern Sie sich noch an Jürgen Trittin, der als Umweltminister im Jahre 2004 diesen bemerkenswert dummen Satz abgesondert hat: „Die Förderung erneuerbarer Energien (kostet) einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat … – so viel wie eine Kugel Eis“ (BMU, 2004).
Ein Acker am östlichen Stadtrand von Demmin bleibt Acker. Wo ein KI-Rechenzentrum mit mindestens 300 Megawatt Leistung, mehr als einer Milliarde Euro Investitionsvolumen und bis zu 1250 direkten und indirekten Arbeitsplätzen entstehen sollte, fehlt am Ende ausgerechnet die entscheidende Ressource: ein ausreichend leistungsfähiger Stromanschluss, der für das Vorhaben rechtzeitig verfügbar ist.
Während sich die EU-Kommission in Brüssel gegenseitig für den Green Deal auf die Schulter klopft, zeigt der „75. Statistical Review of World Energy“ eine völlig andere Realität: Europas Energieverbrauch sinkt seit 2015 jährlich um etwa 1%. Der asiatisch-pazifische Raum wächst im gleichen Zeitraum um 2,6%pro Jahr.
Europa, wie wir es seit Jahrhunderten kennen – eine Zivilisation, die auf einer einheimischen Mehrheitsbevölkerung, einer gemeinsamen Kultur, industriellem Wohlstand und einer bestimmten Vorstellung von Freiheit und Eigentum gründet –, scheint dazu bestimmt zu sein, zu verschwinden.