Kontrolle ist völlig überbewertet

11.05.2026 Milliarden verschwunden – EU-Prüfer schlagen Alarm über undurchsichtigen COVID-Geldregen
 
Der Europäische Rechnungshof schlägt Alarm.
 
Wie aus einem neuen Bericht hervorgeht, lässt sich bei einem erheblichen Teil der Gelder nicht mehr eindeutig nachvollziehen, wohin sie tatsächlich geflossen sind.
 
Tausende Empfänger — darunter Unternehmen, Großkonzerne und Konsortien — tauchen entweder gar nicht namentlich auf oder bleiben hinter bürokratischen Konstruktionen verborgen.
 
Dabei geht es nicht um Kleingeld.
 
Bis Anfang 2026 umfasste die sogenannte „Aufbau- und Resilienzfazilität“ bereits rund 577 Mrd. € — finanziert über gemeinsame EU-Schulden, aufgenommen an den Kapitalmärkten. Offiziell sollte das Geld Europa nach der Pandemie „grüner“, „digitaler“ und „resilienter“ machen.
 
Doch jetzt zeigt sich: Niemand scheint mehr genau zu wissen, wer tatsächlich profitierte.
 
Die Prüfer warnen offen davor, dass ohne vollständige Transparenz weder überprüft werden könne, ob die Mittel gerecht verteilt wurden, noch ob Konzentrationsrisiken oder versteckte Interessensnetzwerke entstanden seien.
 
Mit anderen Worten: Ein gigantischer Geldapparat wurde aufgebaut — aber die öffentliche Kontrolle hinkt Jahre hinterher.
 
Bereits vor zwei Jahren kam es zu großangelegten Ermittlungen wegen mutmaßlicher Veruntreuung von 600 Mio. € an Pandemiehilfen. In Italien, Österreich, Rumänien und der Slowakei wurden damals 22 Personen festgenommen.
 
Doch trotz solcher Fälle weist die Europäische Kommission die Kritik der Rechnungsprüfer zurück.
 
Noch alarmierender ist der Ausblick.
 
Denn laut den Prüfern wächst innerhalb der EU bereits die Unterstützung dafür, genau dieses Modell künftig auch auf andere gigantische Finanzbereiche auszuweiten — etwa Agrarsubventionen, Infrastrukturprogramme und den nächsten langfristigen EU-Haushalt.
 
Es geht dabei um Summen von bis zu zwei Billionen Euro.

 
Quelle: uncutnews.ch/milliarden-verschwunden-eu-pruefer-schlagen-alarm-ueber-undurchsichtigen-covid-geldregen
 

11.05.2026 „Völlig normaler Vorgang“: Spanische Regierung hat deutsche Corona-Hilfen für eigene Renten verwendet
 
Die spanische Regierung hat mehrere Millionen Euro, darunter auch deutsche Steuergelder, genutzt, um Löcher im eigenen Haushalt zu stopfen. Im EU-Parlament wird sich dafür eingesetzt, dass das Geld zurückgezahlt wird.
 
Während der Corona-Pandemie haben die EU-Mitgliedstaaten gemeinsame Schulden aufgenommen. Im Rahmen des Programms „Next Generation EU“ soll das Geld für Projekte im Bereich des „grünen Wandels“, des „digitalen Wandels“ oder der Gesundheitsbranche genutzt werden.
 
Gemäß eines Verteilungsschlüssels bekommen die Staaten unterschiedlich viel Geld an Corona-Hilfen. So stehen Spanien bis zu 90 Mrd. € zu, während Deutschland der größte Nettozahler ist.
 
Bereits im vergangenen Jahr berichtete die spanische Zeitung „vozpopuli“, dass die Regierung 8 Mrd. € von den 32 Mrd. €, die bisher ausgezahlt wurden, unter anderem für Ausgaben der Verwaltung verwendet habe, etwa für Bezüge der Angestellten oder Renten.

 
Quelle: apollo-news.net/voellig-normaler-vorgang-spanische-regierung-hat-deutsche-corona-hilfen-fuer-eigene-renten-verwendet
 

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