Für wen auch immer die arbeiten – wir sind es nicht

13.04.2026 Mit Kohle der Gaskrise trotzen: Was Habeck konnte, will Reiche nicht machen
 
Trotz des iranisch-amerikanischen Waffenstillstands bleiben die Gaspreise auf einem hohen Niveau.
 
Eine Entlastung könnten deutsche Steinkohle-Reservekraftwerke bieten, die derzeit jedoch nur zur Netzstabilisierung bei Dunkelflauten eingesetzt werden und nicht am regulären Energiemarkt teilnehmen.
 
In Zeiten knapper Ressourcen und der Notwendigkeit, die Speicher nach dem Winter wieder zu füllen, liegt hier ein ungenutztes Potenzial zur Marktentspannung.
 
Laut einem Bericht von „table.media“ plant das „Bundesministerium für Wirtschaft und Energie“ jedoch keine Marktreaktivierung dieser Reserven.
 
Ein zentrales Argument des Ministeriums lautet, dass derzeit kein realer Versorgungsengpass vorliegt und kaum Kraftwerke für ein Hochfahren verfügbar sind.
 
In der Kapazitätsreserve befinden sich vor allem Gaskraftwerke, während die Kohleblöcke in der Netzreserve als veraltet gelten und nur eingeschränkt einsatzfähig sind. Aus der Energiewirtschaft kommt gegen diese Darstellung jedoch deutlicher Widerspruch.
 
Der Reservekraftwerksbetreiber „Steag-Iqony“ zeichnet auf Anfrage der „Berliner Zeitung“ ein anderes Bild der technischen Realität.
 
„Das Hochfahren kann schnell erfolgen, da wir als Betreiber ohnehin eine dauerhafte Bereitschaft sicherstellen“, heißt es aus dem Unternehmen. Auf Anforderung des Netzbetreibers müssen Reservekraftwerke aktuell innerhalb von zwölf Stunden ans Netz gehen.
 
Weiterlesen => berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/habeck-wusste-es-besser-laut-ministerin-reiche-kaum-kohlekraftwerke-reaktivierbar-branche-widerspricht-li.10029545
 

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