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Noch ein staatlicher Kettenhund

Dabei sollen die Medienanstalten auch personenbezogene Daten automatisiert verarbeiten dürfen. Der Entwurf nennt ausdrücklich auch besonders geschützte Kategorien personenbezogener Daten nach der Datenschutz-Grundverordnung. Voraussetzung ist, dass die Verarbeitung erforderlich ist, um einen Inhalt abschließend bewerten zu können.

Erkennt das technische System einen möglichen Rechtsverstoß, können zusätzlich Anbieterdaten, die Webadresse des Inhalts, die Zeitpunkte der Veröffentlichung und der Datenerhebung, die geografische Zuordnung, Verlinkungen und Interaktionen mit dem Inhalt verarbeitet werden. Anschließend muss ein Mensch prüfen, ob sich der mögliche Rechtsverstoß bestätigt. Ist das nicht der Fall, müssen die verarbeiteten personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden. Spätestens nach 30 Tagen müssen sie auch dann gelöscht werden, wenn noch keine Überprüfung erfolgt ist.

„Es geht nicht um die nächste Waffenlieferung“

Am 02.09.2026 telefonierte Bundeskanzler Friedrich Merz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Mitgeteilt hat er ihm die deutsche Bewertung des Vorfalls am Flughafen Leipzig/Halle, und davon handelte anschließend auch die Berichterstattung. Besprochen haben beide aber noch etwas anderes.

Inflation voraus

Europa ist heute besser vorbereitet als während der Energiekrise 2022. Neue LNG-Terminals, geringerer Gasverbrauch und zusätzliche Lieferanten haben die Versorgung robuster gemacht. Gleichzeitig hat sich jedoch eine neue Abhängigkeit vom weltweiten LNG-Markt entwickelt. Im ersten Halbjahr 2026 kamen 81 Prozent der EWR-LNG-Importe aus den USA und Russland.

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