Keine Flotte mehr, aber die dafür verhängte Steuer erhöhen

05.11.2026 Sektsteuer: 124 Jahre alte Steuer für kaiserliche Schlachtschiffe wird 2027 erhöht
 
1902 war die kaiserliche Flotte noch deutlich kleiner als die Royal Navy, befand sich aber im rasanten Ausbau.
 
Für den Aufbau seiner Flotte brauchte Kaiser Wilhelm II. noch mehr Geld. Die Begründung im Gesetzgebungsverfahren lautete, dass bei stark steigenden Wehrausgaben auch der Schaumwein besteuert werden müsse.
 
Die Einnahmen deckten aber nur einen Bruchteil der Rüstungskosten – im Jahr 1905 etwa 0,6%.
 
Auch wenn die kaiserliche Marine nun schon seit 21.06.1919 am Grund von Scapa Flow liegt, will nun Bundesfinanzminister Lars Klingbeil die seit 126 Jahren bestehende Schaumweinsteuer um 20%anheben – das geht aus Gesetzentwürfen und dem Haushaltsbegleitgesetz für 2027 hervor, über die unter anderem die WELT berichtete.
 
Betroffen sind Sekt, Champagner, Prosecco und vergleichbare Schaumweine sowie parallel die Alkoholsteuer auf Spirituosen, Zwischenerzeugnisse und Alkopops.

 
Quelle: tichyseinblick.de/daili-es-sentials/124-jahre-alte-steuer-wird-2027-erhoeht
 

Die öffentliche Hand befindet sich meistens in unseren Taschen.
Quelle: Ilona Bodden – deutsche Lyrikerin – Jacomet.tax

 

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