Wo man hinsieht – Kriegswirtschaft

07.10.2026 US-Rüstungsfirma eröffnet Produktionshalle in Leipzig – Petition dagegen
 
Am 05.10.2026 ist die US-Rüstungsfirma „Covenant“ in Leipzig symbolisch in die Produktionshalle für ihr erstes europäisches Werk eingezogen.
 
Wie der „MDR“ berichtet, plant das Unternehmen dort nach eigenen Angaben weitreichende Marschflugkörper zu produzieren.
 
Gegenüber dem Sender erklärte der CEO Michael Kaufman, mit einer Produktionsfläche von mehr als 10.000 Quadratmetern werde Leipzig zum größten Produktionsstandort seiner Firma, noch vor dem in Grand Prairie (Texas) und in Israel.
 
Nächstes Jahr soll laut der Firmenchefin Abigail Denburg mit der Produktion des Systems „Anthem“ für europäische Kunden begonnen werden. Im ersten Jahr sollen etwa 1.000 Stück produziert werden und dann 5.000 Stück im Jahr.
 
Der frühere Bundeswehr-Generalmajor Markus Kurczyk, auch Vorsitzender des Mitteldeutschen Sicherheitsinstitutes (MISI), erklärte kürzlich:
 
„Wer die Zeitenwende ernst nimmt, muss auch akzeptieren, dass sie irgendwo konkret wird.“
 
Wie der „MDR“ informiert, handelt es sich beim „MISI“ um einen neu gegründeten Branchenverband in Leipzig, der das Ziel hat, Ostdeutschland stärker vom Rüstungsboom profitieren zu lassen.
 
Nicht einverstanden damit ist die Initiative «Leipzig bleibt friedlich». So hat sie zum Weltfriedenstag am 01.09.2026 eine Online-Petition mit dem Titel „Aus der Stadt der Friedlichen Revolution darf keine Stadt der Waffen werden!“ gestartet. Leipzig sei Weltfriedensort, so die Initiatoren. Beanstandet wird auch die mangelnde Transparenz:
 
Weiterlesen => transition-news.org/us-rustungsfirma-eroffnet-produktionshalle-in-leipzig-petition-dagegen

 

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