Deutschlands Investitionen in Frankreich

22.06.2026 Deutsch-französischer Panzerdeal bei KNDS abgeschlossen
 
Der Bund übernimmt 40% der Anteile am deutsch-französischen Panzerhersteller „KNDS“. Das gab die Bundesregierung am 22.06.2026 bekannt.
 
„Mit dieser Beteiligung beabsichtigt die Bundesregierung, den Interessen des Bundes angesichts der Bedeutung des Unternehmens Rechnung zu tragen“, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit.
 
Die nationale industrielle Wertschöpfung, die technologische Souveränität sowie der Schutz von Sicherheitsinteressen und Schlüsseltechnologien in Deutschland würden dadurch gestärkt.
 
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sagte: „Künftig entscheiden Deutschland und Frankreich auf Augenhöhe über die Entwicklung eines Unternehmens, das für die europäische Verteidigungsfähigkeit von zentraler Bedeutung ist.“
 
Auch das Unternehmen zeigte sich zufrieden. Die Vereinbarung unterstütze „die strategische Bedeutung von KNDS für Europas Verteidigungsfähigkeit, seine industrielle Basis und seine technologische Souveränität“, erklärte Konzernchef Jean-Paul Alary.
 
Gepanzerte Fahrzeuge seien eine Schlüsseltechnologie, heißt es im Schreiben des Verteidigungsministeriums.
 
„KNDS“ beliefere die Bundeswehr mit diversen gepanzerten Landsystemen, sie seien das „Rückgrat der gepanzerten und geschützten Verbände der Bundeswehr“. Deutschland habe deshalb ein wesentliches Sicherheitsinteresse, wird der Staatseinstieg begründet.

 
Quelle: handelsblatt.com/unternehmen/industrie/ruestung-deutsch-franzoesischer-panzerdeal-bei-knds-abgeschlossen/100234798.html
 

Deutschland baut Drohnen in Serie für die Ukraine und investiert in Frankreichs Panzer-Produktion.
 
Läuft für Europas Wirtschaft!
 
Allerdings nicht so gut für den Steuerzahler.
 
#JustMy2Cent

 

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