04.10.2026 Bestrafen die USA die EU für den ukrainischen Beschuss von russischen Raffinerien?
Brüssel und London berufen in Panik Krisensitzungen ein und versuchen, auf das Ultimatum aus Washington zu reagieren. Die Regierung von Donald Trump fordert die Leerung der europäischen strategischen Reserven und droht mit einem totalen, 90-tägigen Exportverbot.
Analysten bezeichnen diesen Schritt der USA bereits als „Energie-Pistole an der Schläfe Europas“. Dabei treffen Meldungen über weltweit steigende Kraftstoffpreise wie Frontberichte ein und fast täglich werden neue Preisrekorde aufgestellt.
Die Medien werden wohl noch häufig Schlagzeilen über „historische Höchststände“ und „Rekorde“ produzieren, denn alle Voraussetzungen für einen weiteren Preisanstieg in Europa (und weltweit) bleiben bestehen.
Dabei könnten ausgerechnet die USA dafür sorgen, die sich zuvor aktiv als wichtigster Garant für Europas Energiesicherheit positioniert hatten.
Washington hatte Brüssel unablässig dazu gedrängt, auf russische Energieträger zu verzichten und stattdessen auf amerikanisches Öl und Gas zu setzen, die – so die Zusicherung des US-Energieministeriums – „Moleküle der Freiheit“ enthielten.
Im September wurde auch in den USA ein historischer Rekordpreis für Dieselkraftstoff erreicht.
Im Gegensatz zu Europa hat Washington jedoch ein Mittel, um die Preise zu senken. Dazu muss man nur den Export von Erdölprodukten verbieten, das würde zu einem Überangebot auf dem US-Binnenmarkt und einem Sinken der Kraftstoffpreise führen.
Wie der „Sunday Telegraph“ berichtete, würde sich ein US-amerikanisches Embargo für Diesel-Exporte äußerst negativ auf die britische Wirtschaft auswirken.
Zudem würde der Wegfall der US-Liefermengen weltweit einen massiven Preisanstieg auslösen, da die USA der größte Diesel-Exporteur der Welt sind.
Trump hat bereits erklärt, Kiew sei an dem Defizit Schuld, das Angriffe auf russische Ölraffinerien verübt.
Er forderte ein Ende der Angriffe auf die russische Kraftstoffinfrastruktur und erklärte, diese Aktionen würden den weltweiten Dieselmarkt zerstören und die Verbraucher finanziell belasten. Und da der Ukraine-Konflikt unter der Präsidentschaft von Joe Biden eskaliert ist, seien die Demokraten an allem Schuld.
Außerdem will Washington die Verantwortung für den Zusammenbruch der Treibstoffversorgung auf die Europäer selbst schieben, und darin liegt durchaus ein Körnchen Wahrheit, denn die europäischen Eliten haben ihre Länder selbst in die gegenwärtige Sackgasse geführt.
Trump hat von den europäischen Staaten gefordert, innerhalb der nächsten sechs Monate rund 120 Millionen Barrel Diesel aus ihren strategischen Reserven freizugeben.
Sollten sie dem nicht nachkommen, drohte der US-Präsident mit der Verhängung des besagten Exportembargos.
Man sollte jedoch nicht damit rechnen, dass die USA tatsächlich in naher Zukunft ein Embargo für Diesel-Exporte verhängen werden. Das würde die Einnahmen der amerikanischen Ölkonzerne schmälern, die die Wahlkämpfe der Republikaner (aber auch die der Demokraten) finanziert haben.
Quelle: anti-spiegel.ru/2026/bestrafen-die-usa-die-eu-fuer-den-ukrainischen-beschuss-von-russischen-raffinerien
Ob Trump das umsetzt oder nicht:
Wahrscheinlich rennen die Politiker in der EU trotzdem in ihren Regierungssitzen wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen durch die Flure.
Es wäre ja möglich, dass der amerikanisch Cäsar doch noch einen Weg findet, um diesen Haufen intellektuell Herausgeforderten letztendlich die Zeche zahlen zu lassen.
Amerika hat keine dauerhaften Freunde oder Feinde, nur Interessen.
Quelle: Henry Kissinger – US-amerikanischer Politiker – Zitate7.de
Insbesondere bei Diesel rächt sich jetzt auch das Vorgehen dieser ideologisierten Gesellschaft und der lobbyisierten Politik.
03.10.2026 Raffineriekapazitäten abgebaut – der selbst geschaffene Engpass bei Diesel
Europa hat über Jahre Raffineriekapazitäten verloren und damit einen wichtigen Teil seiner Energieversorgung geschwächt. Das rächt sich jetzt, weil nicht allein verfügbares Rohöl über die Versorgung mit Diesel, Benzin oder Kerosin entscheidet.
Entscheidend ist ebenso, ob genügend Anlagen das Rohöl in die benötigten Produkte umwandeln können. Genau dort wird es inzwischen eng.
Deshalb müssen Deutschland und Europa fertige Kraftstoffe importieren, obwohl Rohöl auf anderen Handelswegen grundsätzlich verfügbar sein kann. Die aktuelle Dieselkrise zeigt damit eine Schwachstelle, die teilweise selbst geschaffen wurde.
Quelle: blackout-news.de/meinung/raffineriekapazitaeten-abgebaut-der-selbst-geschaffene-engpass-bei-diesel
Mal sehen, wie viel Wohlstand der deutsche Michel noch bereit ist abzugeben, ohne auf die Barrikaden zu gehen.
#JustMy2Cent