16.09.2026 „Sonderstab Ukraine“, auch „Guerilla-Abteilung“ genannt, liefert mit Tricks auf verkürztem Entscheidungsweg Waffen an die Ukraine
Die Bundesregierung will bekanntlich die Ukraine weiter stützen, so lange dies nötig ist.
Mittlerweile ist Deutschland der größte Unterstützer, was Finanzen und Waffen betrifft. Die Bundesregierung hat es geschafft, die Ausgaben für militärische Dinge von jeder Schuldengrenze zu befreien.
Auch Waffen für die Ukraine können so mit unbegrenzter Verschuldung gekauft und weitergegeben werden, was vielleicht noch nicht allen Bürgern klar ist.
Um nicht alles öffentlich zu machen, wurde vom Verteidigungsministerium, wie die „Financial Times“ berichtet, eine Arbeitsgruppe unter dem Namen „Sonderstab Ukraine“ eingerichtet. Sie koordiniert die Waffenbeschaffung für die ukrainischen Streitkräfte. Dabei können offenbar die normalen Vorschriften zur Beschaffung umgangen werden, um das Verfahren zu beschleunigen.
Das Team besteht nach der „FT“ aus weniger als 20 Mitgliedern, ihr Büro liegt in einem gesicherten Bereich des Ministeriums. Weil alles hoch geheim sein soll, wird die Gruppe auch als „Guerilla-Abteilung“ bezeichnet.
Geleitet wird der Sonderstab von Brigadegeneral Joachim Kaschke, der seit Ende Oktober 2025 auch Leiter des Steuerungsstabes der Leitung im Bundesverteidigungsministerium ist (Wer ist Joachim Kaschke?).
Zunächst hatte der Sonderstab die Aufgabe, die Lage im Krieg in der Ukraine zu beobachten und darüber die Regierung zu informieren. Später erhielt er die Erlaubnis, Waffen direkt von deutschen Herstellern für die Lieferung in die Ukraine zu kaufen. Dabei wird nicht gekleckert, sondern geklotzt.
Jährlich soll der Sonderstand Waffen für durchschnittlich 11,5 Mrd. € an die Ukraine liefern. Welche Waffen geliefert werden, geht aus einer Liste hervor, die das ukrainische Militär erstellt. Gekauft werden sie von deutschen oder ukrainischen Rüstungsfirmen.
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