„Frage: Wie tief kann ein deutscher Bundeskanzler eigentlich sinken?“

Friedrich Merz‘ Antwort: „Ja!“
 
24.08.2026 Slawa Ukrajini? Jedem das Seine?
 
Friedrich Merz ist eine gescheiterte Kanzlerexistenz – eine, die offenbar längst jegliche Bodenhaftung verloren hat. Nun hat er – sein Social-Media-Stab in seinem Namen – bei „X-Twitter“ klargemacht, wie sehr ihm die Ukraine am Herzen liege.
 
Ein kurzes Video [am Ende verlinkt] zeigt einen Zusammenschnitt deutsch-ukrainischer Freundschaft, darübergelegt: Eine kurze Ansprache des Kanzlers.
 
„Slawa Ukrajini!“ – übersetzt: Ruhm der Ukraine!
 
Ist doch nett, dass der Regierungschef eines fremden Landes so viel Ruhmreiches für ein anderes Land erübrigt, könnte man nun einwenden. Aber ist das seine Aufgabe? Wird er dafür vereidigt? Doch wen interessiert schon dieser leidige Amtseid?
 
Nun ist dieser Gruß auf Ukrainisch historisch vorbelastet. Die ukrainischen Faschisten begrüßten sich auf diese Weise. Dazu hoben sie den rechten Arm – man kannte diese Form der Begrüßung auch auf deutschem Boden. Dort wünschte man jedoch nicht dem Land Ruhm – oder Heil –, sondern dem Mann an der Spitze dieses Landes.
 
Sicher, nun wenden die Befürworter des ukrainischen Grußes ein, dass der ja mitnichten mit jenem „Heil Hitler!“ gleichzusetzen sei, denn anders als der deutsche Gruß, habe der ukrainische Gruß schon vor Bandera und seinen Schergen existiert.
 
Natürlich haben die heutigen Befürworter des ukrainischen Grußes recht, wenn sie darlegen, dass man sich im ukrainischen Raum schon vormals auf diese Weise begrüßt habe – wenn auch nicht so häufig wie zu den Zeiten des ukrainischen Faschismus. Erklärt ist damit allerdings noch nicht, warum ein deutscher Bundeskanzler auf diese Weise grüßen muss
 
Denn Friedrich Merz belässt es nicht bei diplomatischer Solidarität mit einem angegriffenen Land. Er kokettiert mit einem Ukrainismus, der die Symbole, Formeln und Heldenbilder des ukrainischen Nationalismus übernimmt, ohne deren Herkunft überhaupt noch problematisch zu finden.
 
Ein deutscher Bundeskanzler könnte – wenn es denn sein muss – der Ukraine Unterstützung zusichern, ohne sich ihren nationalistischen und faschistisch kontaminierten Schlachtruf anzueignen.
 
Stattdessen spricht er, als sei er selbst Teil der ukrainischen Mobilisierungsindustrie.

 
Quelle: overton-magazin.de/kommentar/gesellschaft-kommentar/slawa-ukrajini-jedem-das-seine
 


 

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