02.10.2026 Die falschen Narrative des Kanzlers: Kasachstans Präsident düpiert Merz
Das erste Opfer der Zensur sind die Zensoren. In der EU und dort vor allem in Deutschland herrscht inzwischen eine recht strenge Zensur. Wer hinsichtlich des Ukraine-Konflikts vom offiziellen Narrativ abweicht, muss mit Sanktionen, Strafen und Schikanen rechnen.
Wer in Deutschland infrage stellt, dass Butscha ein Massaker der russischen Armee an der ukrainischen Bevölkerung war, kann auf der Grundlage des erst 2022 eingeführten Absatzes 5 des Paragraphen 130 StGB zu einer Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren verurteilt werden.
Eine sachliche Debatte ist unter diesen Bedingungen nicht möglich. Jeder, der die offizielle Sicht Brüssels und Berlins anzweifelt, steht mit einem Bein im Gefängnis.
Das gilt natürlich auch für den „russischen Angriffskrieg“. Die Sicht auf den Ukraine-Konflikt ist juristisch festgezurrt, und damit ist sichergestellt, dass niemand der deutschen Propaganda in die Quere kommt. Das ist zwar für die Propagandisten bequem, für Deutschland aber zum Schaden.
Das deutsche Narrativ zum Ukraine-Konflikt hat der Bundeskanzler erst am 29.09.2026 bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kasachstans Präsident Toqajew ausgeführt.
Russland führt einen Angriffskrieg gegen die Ukraine und verweigert zudem Verhandlungen. Man hat es vielfach gehört:
Russland hat imperialistische Ambitionen. Es bedroht die Freiheit und die Demokratie in Europa. Wenn Russland die Ukraine eingenommen hat, ist zu erwarten, dass Russland Länder der EU, allen voran Deutschland, angreift. So die Auffassung im Regierungsviertel und den angeschlossenen Medien.
Deutschland wird daher die Ukraine weiter unterstützen, um Russland an den Verhandlungstisch zu zwingen, unterstrich Merz. Er sagte in seinem Redebeitrag:
„Ich will es wiederholen: Diese Hilfe dient nicht dazu, den Krieg zu verlängern. Diese Hilfe dient ausschließlich dazu, die Führung in Moskau zum Einlenken zu bewegen.“
Später führte er weiter aus:
Weiterlesen => nachdenkseiten.de/?p=156972
Wie viele deutsche „Qualitätsmedien“ über den Besuch berichtet haben (geschwiege denn über Präsident Toqajews Rede) kann man an einem Finger abzählen. Dabei ist Kasachstan inzwischen ein wichtiger Rohstoff-Lieferant für Deutschland.
Fordert dagegen Toqajew bei einem russisch-kasachischen Gipfeltreffen in Omsk (Sibirien) Putin auf, den Krieg zu beenden, ist das allen eine Meldung wert.
Man muss halt Prioritäten setzen.