Der Kampf gegen „verdächtige Geldflüsse“ geht weiter

27.04.2026 EU-Bargeldgrenze ab Sommer 2027 – Zahlungen über 10.000 Euro im Handel verboten
 
Ab Sommer 2027 gilt in der EU erstmals eine einheitliche Bargeld-Obergrenze von 10.000 Euro. Barzahlungen oberhalb dieser Schwelle sind bei gewerblichen Geschäften dann unzulässig. Die Entscheidung fiel bereits 2024 und wird nun verbindlich umgesetzt.
 
Für Deutschland ist das ein tiefer Einschnitt, weil es bisher keine allgemeine Bargeldgrenze gab. Zugleich müssen Käufer sich schon ab 3.000 Euro im Handel identifizieren, wenn sie bar bezahlen.
 
Die EU will damit Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erschweren.
 
Betroffen sind vor allem Händler und Kunden im gewerblichen Zahlungsverkehr, während private Geschäfte zwischen Privatpersonen von der Obergrenze ausgenommen bleiben
 
Für Deutschland endet damit eine lange Ausnahmestellung. Anders als viele andere EU-Staaten kannte die Bundesrepublik bisher keine generelle Obergrenze für Bargeldzahlungen.
 
Genau das ändert sich nun, weil die EU einen einheitlichen Mindeststandard durchsetzt. Unternehmen und Verbraucher müssen ihr Zahlungsverhalten deshalb an neue Regeln anpassen.

 
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/eu-bargeldgrenze-ab-sommer-2027-zahlungen-ueber-10-000-euro-im-handel-verboten
 

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