Ceuta und kein Ende

01.08.2026 Hinweise der Nationalgendarmerie: Spanische Regierung hat Warnungen vor Migrationsströmen offenbar ignoriert
 
Die spanische Regierung behauptet nunmehr, dass die Entwicklung in der nordafrikanischen Exklave Ceuta aus Marokko völlig überraschend gekommen sei. „Wir hatten keinerlei Informationen“, so ein ranghohes Regierungsmitglied gegenüber der spanischen Zeitung „El País“.
 
Wäre der Migrationsstrom rechtzeitig erkannt worden, so erklärt er weiter, wären deutlich weniger Menschen ins Land gekommen.
 
Nach Angaben aus Regierungskreisen habe es allerdings durchaus Warnungen gegeben. Sowohl die spanische Nationalgendarmerie als auch Ceutas Regionalpräsident Juan Jesús Vivas hätten mehrfach davor gewarnt, dass immer mehr Menschen über das Wasser nach Ceuta kommen könnten.
 
Die Aufmerksamkeit der Regierung sei in dieser Zeit aber vor allem auf die angespannten Verhältnisse auf dem Festland gerichtet gewesen.
 
Mehrere Regionen kämpften mit heftigen Waldbränden, rund 100.000 Menschen mussten evakuiert werden.
 
Eine Woche lang habe sich das Premierministeramt zusammen mit mehreren Ministerien auf die Eindämmung der Brände konzentriert, darunter auch das für den Grenzschutz zuständige Innenministerium.
 
Die Lage an der Grenze zu Marokko habe dabei nur eine untergeordnete Rolle gespielt.
Quelle: apollo-news.net/hinweise-der-nationalgendarmerie-spanische-regierung-hat-warnungen-vor-migrationsstrmen-offenbar-ignoriert

 

Wobei die mangelnde Eindämmung der Brände auch hausgemacht ist.

 

28.07.2026 Europa brennt: Wegen EU-Sanktionen gegen Russland bleiben Löschhubschrauber am Boden
 
Die Hilfsangebote, die Brüssel über den Katastrophenschutz-Mechanismus mit den 27 EU-Staaten und zehn Drittstaaten wie der Türkei organisiert, reichen bei weitem nicht aus.
 
Die EU-Kommission plant(!) daher den Aufbau einer eigenen, permanenten Brandbekämpfungsflotte. 600 Mio. € wurden schon 2024 für den Erwerb von zwölf neuen Canadair-Löschflugzeugen freigegeben – doch die Maschinen lassen auf sich warten. Sie werden erst 2027 an die sogenannte RescEU-Bereitschaft ausgeliefert – wenn alles gut geht.
 
Es gibt aber noch ein anderes, „brennendes“ Problem: Mit umweltpolitischen Auflagen und Russland-Sanktionen behindere die EU die laufenden Rettungseinsätze, klagen Helfer in Spanien und Frankreich. Zwei Stichworte fallen immer wieder: KA-32 und AdBlue.
 
Der Stein des Anstoßes in Spanien sind die EU-Sanktionen, die im Februar 2024 gegen den russischen Hersteller „SC National Helikopter Center Mil & Kamov“ verhängt worden – weil die Firma in den Krieg gegen die Ukraine verwickelt ist. Dies hatte unangenehme Auswirkungen auf Spanien.
 
Bis 2024 wurde der KA-32-Helikopter von „Kamov“ erfolgreich bei der Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt – doch nun fehlt er. Die Sanktionen behindern den Kauf von Ersatzteilen, aber auch die Wartung.
 
Deshalb wurden die russischen Helis, die sehr schnell Löschwasser aufnehmen und in entlegenes Gelände transportieren können, stillgelegt.
Quelle: berliner-zeitung.de/article/europa-brennt-doch-eu-sanktionen-gegen-russland-lassen-loeschhubschrauber-am-boden-10238894 (Abo)

 

Kollateralschäden, wo man hinsieht, „Dank“ des ach so effizienten Brüsseler Imperiums.

 

01.08.2026 Spaniens Ministerpräsident will 7.000 minderjährige Marokkaner aufnehmen und fordert „Solidarität“
 
Am Donnerstag drangen rund 60.000 Marokkaner illegal in die spanische Exklave Ceuta ein. Darunter befanden sich auch 7.000 Minderjährige, die Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez nun im Land aufnehmen will. Er forderte alle autonomen Regionen Spaniens auf, ihren Beitrag zu leisten.

 

Sozialisten „fordern“, dass andere „ihren Beitrag leisten“. Wie bei uns.
 
Was anderes, als Forderungen stellen und Bürgern tief in die Taschen greifen, können die auch nicht.

 

Die minderjährigen Migranten sollen in Spanien bleiben, es sei denn, ihre Eltern wollen sie zurückhaben.

 

Warum sollten Eltern die zurückhaben wollen? Wenn die „Minderjährigen“ einmal in der EU sind, ist die Familienzusammenführung doch so gut wie gesichert. Man nennt das „Ankerkinder“.
 
Davon abgesehen: Hieß es nicht, alle seien zurückgekehrt, bis auf 1.000? Was für eine Farce!
Quelle: apollo-news.net/spaniens-ministerprsident-will-7-000-minderjhrige-marokkaner-aufnehmen-und-fordert-solidaritt

 

01.08.2026 EU-Staaten werfen Spanien vor, mit seinem Handeln die Migrationskrise erst möglich gemacht zu haben
 
Die Mehrheit der EU-Staaten hat Spanien vorgeworfen, durch seine Politik zu der Krise beigetragen zu haben.
 
Die Staats- und Regierungschefs mahnen, dass man sich mit politischen Maßnahmen auseinandersetzen müsse, die einen Anreiz zur Migration liefern. Dafür nennen sie explizit die „Legalisierung einer sehr großen Zahl irregulärer Migranten“.
 
Im April hatte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez ein Dekret verabschiedet, das die Legalisierung des Aufenthalts von Hunderttausenden illegalen Migranten erlaubt.
 
Während die Regierung davon ausging, dass 500.000 Menschen von der Regelung betroffen sind, legten über 1,3 Millionen Migranten einen Antrag auf Aufenthaltsgenehmigung vor.
 
Die Regelung gilt zwar nur für illegale Migranten, die bis 2025 nach Spanien kamen, dennoch geht davon eine Signalwirkung aus.

 

Das Grundprinzip der EU: aus illegal legal machen.

 

„Wir können nicht zulassen, dass unkontrollierte Massenübertritte, die Instrumentalisierung von Migration oder andere hybride Bedrohungen den Eindruck entstehen lassen, dass eine illegale Einreise in die EU möglich ist“, heißt es in dem Brief.
Quelle: apollo-news.net/22-eu-staaten-werfen-spanien-vor-mit-seinem-handeln-die-migrationskrise-erst-moeglich-gemacht-zu-haben/

 

Oh, sie lassen es zu – wenn es heimlich still und leise vonstatten geht.

 


„Le Figaro“ hat ein Video von „Frontex“, der für die Grenzkontrolle zuständigen europäischen Agentur, eingesehen, das zeigt, wie Schleuser am 11.05.2026 im Mittelmeer Migranten an die Nichtregierungsorganisation „Sea-Watch“ übergeben. Die italienische Justiz hat Ermittlungen wegen „Beihilfe zur illegalen Einwanderung“ aufgenommen.
 

Was auch immer dieses halbherzige „Ermittlungen wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung“ heißen soll.
 
Als GNGO ist „Sea-Watch“ ja mehr oder weniger sakrosant. Wenn man denen auf die Finger haut, kreischen in Deutschland wieder empörte „Gutmenschen“ auf.
 
Jetzt werden Politiker panisch, weil man den Vorfall nicht vertuschen konnte und es „den Falschen in die Hände spielen könnte“.
 
Der „Sozialist“ Pedro Sánchez reagiert auf den Brief der 22 EU-Staaten wie man das von einem Sozialisten erwartet: beleidigt.

 

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat mehreren EU-Regierungen vorgeworfen, aus „Vorurteilen“ heraus zu handeln und die europäische Solidarität zu untergraben, nachdem diese als Reaktion auf den massiven Zustrom von Migranten in Ceuta die Wiedereinführung von Kontrollen an den Schengen-Binnengrenzen gefordert hatten.
 
In einem Brief, den er am 01.08.2026an die Präsidentin der „Europäischen Kommission“, Ursula von der Leyen, den Präsidenten des „Europäischen Rates“, António Costa, und den irischen Premierminister Micheál Martin, dessen Land derzeit den rotierenden Ratsvorsitz innehat, sandte, brachte Sánchez seine „tiefe Besorgnis“ über die Reaktion einiger europäischer Regierungen zum Ausdruck.

 

„Einiger“ ist gut. Neben Spanien haben nur Frankreich, Luxemburg und Portugal das Schreiben nicht unterzeichnet.

 

Der spanische Regierungschef erklärte, die Reaktion einiger europäischer Hauptstädte sei „von Vorurteilen, Falschmeldungen, Unwissenheit oder politischen Interessen getrieben … und stehe im Widerspruch zum europäischen Recht, zum humanitären Recht und zu den Grundsätzen der Solidarität, die uns verbinden“.
Quelle: euractiv.com/de/news/spaniens-ministerprasident-kritisiert-egoistische-eu-verbundete-wegen-der-gegenreaktion-in-ceuta

 

Der ganze Ablauf ist so unglaublich verlogen, und dieses ganze politische Migranten-Schmierentheater wird erst enden, wenn Europa völlig untergegangen ist.
 
Es sei denn, es geschieht noch ein Wunder.
 
#JustMy2Cent

 

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung