Als es noch Politiker mit Verstand gab

16.05.2014 Ukraine-Krise: Helmut Schmidt wirft EU Größenwahn vor
 
Es sind scharfe Worte, die Altkanzler Helmut Schmidt wählt: Er wirft Brüssel vor, sich zu sehr in die Weltpolitik einzumischen.
 
„Das jüngste Beispiel ist der Versuch der EU-Kommission, die Ukraine anzugliedern“. Falsch sei auch, Georgien an sich zu ziehen. „Das ist Größenwahn, wir haben dort nichts zu suchen.“
 
Auf die Frage, ob Schmidt mehr außenpolitische Zurückhaltung der EU fordere, antwortet er:
 
„Nicht von der gesamten EU, aber von den Beamten und Bürokraten in Brüssel. Die verstehen davon zu wenig! Und sie stellen die Ukraine vor die scheinbare Wahl, sich zwischen West und Ost entscheiden zu müssen.“
 
Weiter sagte Schmidt: „Ich halte nichts davon, einen dritten Weltkrieg herbeizureden, erst recht nicht von Forderungen nach mehr Geld für Rüstung der Nato. Aber die Gefahr, dass sich die Situation verschärft wie im August 1914, wächst von Tag zu Tag.“

 
Quelle: spiegel.de/politik/ausland/ukraine-krise-helmut-schmidt-wirft-eu-groessenwahn-vor-a-969773.html
– gefunden über Globalbridge.ch
 

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