„Eine Verbindung zu Russland ist nur sehr schwach oder nicht vorhanden“

23.10.2026 US-Experte stellt Narrativ des „russischen hybriden Krieges“ in Frage
 
Bundeskanzler Friedrich Merz gab vor Kurzem mehrere exklusive Medieninterviews, in denen er unter anderem erneut vor der von Russland angeblich ausgehenden Bedrohung in Deutschland und der EU gewarnt hat.
 
In einem Gespräch mit der US-Agentur „Bloomberg“ etwa verwies Merz auf „unterschätzte Gefahren“ durch Moskau und unterstellte der russischen Führung, „die Demokratie in Europa zu untergraben“.
 
Merz erklärte dazu wörtlich:
 
„Das große Bild ist, dass Russland dabei ist, die gesamte politische Ordnung unseres europäischen Kontinents zu destabilisieren. Und das wird offensichtlich von vielen Menschen auch in meinem Land unterschätzt.
[…]
Und das ist nicht nur territorialer Gewinn in der Ukraine. Das geht viel weiter, und sie fürchten die Demokratie, sie fürchten offene Gesellschaften, sie fürchten den Erfolg der europäischen Integration, und sie wollen diesen Erfolg untergraben, und sie sind auf dem Weg, das zu tun.“
 
In diesem Zusammenhang spricht der Kanzler immer wieder auch vom sogenannten hybriden Krieg Russlands, der vor allem gegen Deutschland gerichtet sei.
 
Als Beleg dafür muss in letzter Zeit der Leipziger Drohnen-Vorfall herhalten, bei dem Anfang August ein Frachtflugzeug, das für den Transport militärischer Hilfsgüter in die Ukraine eingesetzt wurde und auf dem Flughafen Leipzig/Halle abgestellt war, nach Darstellung deutscher Behörden von mit Sprengstoff beladenen Drohnen angegriffen worden war.
 
Demnach gehe dieser gescheiterte Anschlag mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen nach bisherigen Erkenntnissen auf Russland zurück, heißt es.
 
Weiterlesen => alexmaenner1986.substack.com/p/us-experten-bezweifeln-westliche
– gefunden bei UncutNews.ch

 

Seit geraumer Zeit verfolge ich die Interviews von Glenn Diesen, einem norwegischen Politologen und Professor an der Universität Südost-Norwegen in Horten.
 
Bemerkungen in ukrainischen Medien lauten unter anderem: Rhetorik im Stil der russischen Propaganda. Verteidiger der russischen Aggression. Macht die ‚NATO‘ für Expansionismus verantwortlich“.)
 
Das Interessante daran ist, dass er oft Militärexperten oder Politikwissenschaftler aus den USA zu Gast hat, z.B. Scott Ritter, Jeffrey Sachs, Michael Flynn, John Mearsheimer, Douglas Macgregor und so weiter.
 
Glenn Diesen hat eine Schlagzahl, die ihresgleichen sucht. Mindestens ein Interview pro Tag, manchmal auch zwei. Themen sind meistens USA, die EU, Russland-Ukraine-Konflikt und der Iran-Krieg.
 
Seine Interviewpartner würde ich auf der konservativen Seite einordnen. Was den angenehmen Vorteil hat, dass man Analysen zu hören bekommt und keine links-grün-sozialistische Propaganda.
 
Diese Analysten stellen ebenfalls das „hybrider Krieg“-Narrativ der EU-Politiker in Frage.
 
Ebenfalls so gut wie alle sind sich darüber einige, dass sowohl die Ukraine als auch die EU nicht gewinnen können.
 
Dabei spekuliert der eine oder andere auch über mögliche False-Flag-Aktionen seitens der EU, um den Krieg in die „heiße“ Phase katapultieren zu können.
 
Erbaulich sind diese Interviews wahrlich nicht nicht- im Gegenteil. Wer jedoch trotzdem daran interessiert ist, kann sich die auf englisch oder auf deutsch anhören.

 

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