23.10.2026 Bundesregierung startet Raffineriestrategie: Resilienz stärken, Wettbewerbsfähigkeit sichern, Transformation ermöglichen
Deutschland verfügt über elf Raffineriestandorte mit einer Verarbeitungskapazität von gut 92 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr. Sie decken einen wesentlichen Teil des Kraftstoffbedarfs für Straße, Luft- und Schiffsverkehr und stellen wichtige Ausgangsstoffe für zahlreiche Industriezweige bereit.
Internationale Konflikte und Angriffe auf die Energieinfrastruktur zeigen, wie entscheidend eine widerstandsfähige Versorgung mit Kraftstoffen und Energieträgern ist.
Ein Wegfall dieser Raffinerien kann nicht durch Importe kompensiert werden und würde davon betroffenen Unternehmen – vor allem der chemischen Industrie – in ihrer Existenz bedrohen oder zur Abwanderung zwingen.
Raffinerien müssen ihre Anlagen daher schrittweise umbauen, um den Bedarf zunehmend aus nachhaltigen statt aus fossilen Quellen zu decken. Dafür sind Investitionen in Milliardenhöhe erforderlich.
Das „BMWE“ wird flankierend zum Dialog ressortübergreifend eine Studie auf den Weg bringen, die aufzeigen soll, welche konkreten Maßnahmen für ein resilientes Energiesystem erforderlich sind und wie wir Resilienz in unseren Planungsinstrumenten und Szenarien sowie unseren administrativen Strukturen angemessen verankern können.
Quelle: bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2026/10/20261023-raffineriestrategie.html
– gefunden über Report24.de
Laut „Wikipedia“ sind „erneuerbare Energien“ Sonnenenergie, Wasserkraft, Windenergie. Außerdem Bioenergien:
❖ Holz
❖ Pflanzenöl
❖ Biodiesel
❖ Bioethanol und Cellulose-Ethanol
❖ Biogas
❖ BtL-Kraftstoffe
❖ Biowasserstoff
❖ Muskelkraft (Gehen, Fahrrad, Draisine, Göpel, Tretmühle, Zugtiere)
17.03.2026 Erdöl ist nicht gleich Erdöl – nicht jedes lässt sich gleich gut verwerten
Rohöl wird im Alltag oft als einheitlicher Rohstoff wahrgenommen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um ein komplexes Gemisch aus Hunderten verschiedener Kohlenwasserstoffe.
Je nach Lagerstätte unterscheidet sich seine Zusammensetzung erheblich. Und damit auch seine Eigenschaften.
Fachleute unterscheiden Rohöle deshalb vor allem nach zwei Kriterien: ihrer Dichte und ihrem Schwefelgehalt. Diese Eigenschaften bestimmen, wie leicht sich das Öl fördern, transportieren und in Raffinerien weiterverarbeiten lässt.
Welche Rohölsorte auf dem Markt gefragt ist, hängt nicht nur von den Förderländern ab, sondern auch von den Raffinerien.
Diese Anlagen sind hochkomplexe industrielle Systeme, die meist für bestimmte Rohöle ausgelegt sind
Manche verarbeiten bevorzugt leichte, schwefelarme Sorten, andere sind darauf spezialisiert, schwerere und schwefelreichere Rohöle aufzubrechen und weiterzuverarbeiten, wie etwa Raffinerien mit Konversionsanlagen.
Quelle: science.lu/de/energie-und-rohstoffe/erdoel-ist-nicht-gleich-erdoel-nicht-jedes-laesst-sich-gleich-gut-verwerten
Praktische Politik besteht aus dem Ignorieren von Fakten.
Quelle: Henry Adams – US-amerikanischer Historiker – Carsten-Nichte.de