„Sorgen machen nicht die Fakten, sondern was damit gemacht wird“

23.08.2026 Faktenchecken war gestern, jetzt wird das kritische Milieu auseinandergenommen
 
„Worum es bei Fake News wirklich geht“ , heißt der Beitrag des „Deutschlandfunks“ vom 20.08.2026. Darin erfahren wir zu unserer Überraschung, dass es bei Fake News oft gar nicht um falsche Fakten gehe, sondern um Fakten, die „in einen falschen Rahmen“ gestellt werden, die für das Falsche genutzt werden.
 
Das Falsche ist dabei — unausgesprochen, aber deutlich — Kritik an den Regierenden und dem Funktionieren der Herrschaftsinstitutionen. Mit anderen Worten: Fake News ist, wenn das Rahmen der Fakten nicht mit dem offiziellen Rahmen übereinstimmt.
 
Deshalb gehe man (wer „man“ ist, wird nicht ausgeführt), nun „weg vom Inhalt“, also dem Faktenchecken, hin zum „großen Ganzen“. Das große Ganze ist das kritische Milieu, der Quell der Kritik und ihrer Verbreitung. Er soll zum Versiegen und unschädlichem Versickern gebracht werden.
 
Alle Experten, die aufgeboten werden, kommen von einem 2024 gestarteten, großen und aufwendigen Forschungsprojekt, das von den großen staatlichen Institutionen der Wissenschaftsförderung Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, DFG, FWF und SNF, finanziert wird.
 
„Connecting the Dots“ heißt das internationale Forschungsprogramm. Es wird geleitet von Nils Kumkar von der Uni Bremen und Markus Brunner, Sozialpsychologe und Soziologe“ an der Sigmund Freud Privat Universität (SFU) Wien.
 
Mit dabei sind die Kultursoziologin Sarah Speck von der Uni Frankfurt (Oder) und Oliver Nachtwey von der Universität Basel.
 
Weiterlesen => norberthaering.de/propaganda-zensur/connecting-the-dots

 

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