Sie werden weiter lügen, weil es nie genug sein wird

14.01.2026 Milliarden für Waffenkäufe: Mit dem Kredit für Kiew will Europa sich auch selbst helfen
 
In dem Entwurf ist nur ein Drittel des Geldes für den allgemeinen Staatshaushalt der Ukraine vorgesehen. Der Rest, insgesamt 60 Milliarden, soll in das Militär fließen – genauer: in Rüstungsprojekte in der Ukraine, den EU-Mitgliedstaaten oder den EFTA-Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen.
Quelle: n-tv.de/politik/Mit-dem-Kredit-fuer-Kiew-will-Europa-sich-auch-selbst-helfen-id30241140.html

 

22.04.2026 EU gibt Milliarden-Hilfen für Ukraine frei
 
Die Ukraine braucht frisches Kapital für die Fortsetzung ihres Abwehrkampfes gegen Russland sowie für andere Staatsaufgaben. Die 90 Mrd. € sollen zwei Drittel des ukrainischen Finanzbedarfs für die kommenden zwei Jahre decken.
Quelle: tagesschau.de/ausland/europa/eu-hilfen-ukraine-ungarn-100.html

 

25.05.2026 Warum der EU-Kredit für die Ukraine nicht reicht
 
Die Ukraine hat ein Problem: Ihre Rüstungsindustrie könnte weitaus mehr Waffen herstellen, als es sich der Staat derzeit leisten kann.
 
Das Land hat sich in den vergangenen Jahren zu einem militärischen Vorreiter gemausert: Es entwickelt eigene Drohnen, Raketen oder Marschflugkörper.

 

gemausert: sich durch eine der Entfaltung der eigenen Anlagen, Möglichkeiten förderliche Entwicklung entscheidend zum Vorteil verändern
Quelle: Duden

 

Die Produktionskapazitäten haben sich laut Verteidigungsministerium seit Beginn des russischen Angriffskrieges verfünfzigfacht. Aber es fehlt das Geld, um dieses Potential voll auszuschöpfen – selbst mit dem 90 Mrd. € schweren Kredit der EU.
 
Der Kredit erlaube Kiew, gerade einmal 60% der Waffen zu bestellen, die die eigene Industrie produzieren könne.
Quelle: faz.net/aktuell/politik/ukraine/wadephul-will-finanzierungsluecke-der-ukraine-schliessen-accg-200865130.html

 

06.06.2026 Nato-Verbündete diskutieren weitere 70 Milliarden Euro Militärhilfe
 
Die Nato-Verbündeten prüfen ein 70 Mrd. € schweres Militärhilfepaket für die Ukraine. Das hat das US-Nachrichtenportal „Politico“ unter Berufung auf vier nicht namentlich genannte Nato-Diplomaten berichtet. Das neue Hilfspaket soll im kommenden Monat auf dem Nato-Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara vorgestellt werden.
 
Dem Bericht zufolge wurde der Vorschlag von Deutschland ausgearbeitet.
Quelle: mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/charkiw-huliaipole-saporischschja-russland-ostukraine,ukraine-news-112.html
– gefunden über LostInEU-eu

 

Wie es scheint, handelt diese Berliner Bagage nicht in unserem, sondern im Interesse der Rüstungsindustrie und deren Großaktionären (u.a. Blackrock).
 
Parallel hat „Der Paritätische Gesamtverband“ seinen neuen Armutsbericht veröffentlicht

 

02.06.2026 Paritätischer Armutsbericht 2026: Soziale Spaltung verschärft sich. 13,3 Millionen Menschen leben in Armut
 
Die soziale Spaltung in Deutschland verschärft sich. 13,3 Millionen Menschen leben in Armut, die Armutsquote steigt auf 16,1%. Gleichzeitig wächst die Kluft zwischen Regionen und Bevölkerungsgruppen. Während Armut insgesamt zunimmt, verfestigt sie sich besonders bei Älteren, Frauen und Alleinerziehenden. „Wir sehen eine Gesellschaft, die sozial weiter auseinanderdriftet.
 
Mit einer Armutsquote von 19,5% ist inzwischen fast jede fünfte Person ab 65 Jahren betroffen, bei Frauen über 75 Jahren sind es sogar 21,3%. Alleinlebende tragen mit 30,3% ein besonders hohes Armutsrisiko, Alleinerziehende mit 28,9%.
 
Die Folgen sind längst im Alltag angekommen: am Küchentisch, beim Einkauf, bei der Frage, ob eine vollwertige Mahlzeit noch bezahlbar ist. „Dass ältere Menschen nach einem langen Erwerbsleben und Haushalte mit Kindern besonders betroffen sind, zeigt die schon jetzt bestehenden Defizite im Sozialstaat. Wer zusätzliche Kürzungen betreibt, bekämpft keine Krisen, sondern verschärft sie“, warnt Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.
Quelle: der-paritaetische.de/alle-meldungen/paritaetischer-armutsbericht-2026-soziale-spaltung-verschaerft-sich-133-millionen-menschen-leben-in-armut
– gefunden bei den Nachdenkseiten.de

 

Es wird jetzt aber nicht etwa die Verschwendung der Milliarden und Abermilliarden Steuergelder angeprangert.
 
Nein! Dr. Joachim Rock ist der Überzeugung, „immer über neue Kürzungen zu diskutieren, schüre Angst und Unsicherheit. Das spiele Populisten und Extremisten in die Hände“.
 
Seine Einstellung wundert mich allerdings nicht.

 

Die Finanzierung des Verbandes: Rd. 4,5 Mio.  an Eigenmitteln, die zu rd. 50% aus Mitgliedsbeiträgen und zu rd. 50% aus wirtschaftlichen Zweckbetrieben und Beteiligungen stammen.
 
Die Erträge in Höhe von rd. 52 Mio. € (2019) umfassen rd. 40 Mio. € zweckgebundene Mittel des Bundes. (Quelle: der-paritaetische.de/verband/transparenz-compliance)

 

Solche konformistischen „Gutmenschen“ sind Teil des Problems.
 
#JustMy2Cent

 

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