Spahn im 1-Euro-Shop

08.06.2026 Bundesgesundheitsministerium lässt rund 2.200 Tonnen Masken und Materialien vernichten
 
Wie es in einer Ausschreibung des Ministeriums heißt, sollen bis zu knapp 2.200 Tonnen Masken, Spritzen und Schutzbrillen in Öfen landen. Nina Warkens Behörde sucht nun ein Unternehmen, das alles abholt.
 
Laut „BILD“ haben allein die Masken einen Wert von etwa 250 Millionen Dollar. Für den Abtransport seien bis zu 87 Laster (40-Tonner) nötig.
 
Diese müssten „ordnungsgemäß in Form einer energetischen Verwertung oder einer alternativen Verwertung nach den gesetzlichen Bestimmungen“ entsorgt werden. Bis Ende November 2027 soll der Auftrag, dessen Wert das Ministerium auf 715.000 € plus Mehrwertsteuer schätzt, abgewickelt sein.
 
Der Großteil der 5,8 Milliarden Schutzmasken, die Spahn zu Beginn der Corona-Pandemie beschaffen ließ, wurde inzwischen ungenutzt verbrannt. Die Entsorgungskosten sollen rund 8 Mio. € betragen haben.
 
Das Thema Masken beschäftigt auch nach wie vor die Gerichte, da zahlreiche Unternehmen den Bund beziehungsweise das Bundesgesundheitsministerium verklagt haben.
 
Spahn musste im Februar vor der Corona-Enquetekommission des Bundestages aussagen. Dort rechtfertigte er sein Handeln und behauptete, dass die Masken zu einem günstigen Preis von je 1 Euro gekauft wurden.
 
Enquetemitglied Paula Piechotta (Grüne) widersprach und sagte, dass selbst außerhalb der „Akutphase“ der Pandemie bis zu 7 Euro für die „Wuchermasken“ gezahlt worden seien.
 
Auch der Bundesrechnungshof übte scharfe Kritik an Spahn. So seien Masken „weit über Bedarf“ bestellt worden. Weniger als ein Drittel der 5,7 Milliarden Masken sei tatsächlich verteilt worden.
 
Inwiefern sie bei der Pandemiebekämpfung hilfreich waren, sei nicht feststellbar. Im Ergebnis sei der „überwiegende Teil“ ohne Nutzen gewesen.

 
Quelle: epochtimes.de/politik/deutschland/bundesgesundheitsministerium-laesst-rund-2-200-tonnen-masken-und-materialien-vernichten-a5513797.html
 

Vielleicht erinnert Spahn sich ja korrekt und die Dinger haben tatsächlich nur einen Euro gekostet.
 
Nur so eine Idee.

 

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