Inzwischen schon zweimal gelesen: Trump macht Spanien das Leben schwer

01.08.2026 Ceuta: Strafaktion gegen Spanien initiiert von USA und Israel, Ausführung Marokko?
 
Man muss hier ganz genau hinsehen um zu verstehen, was für ein geopolitisches Spielchen da gerade gespielt wird.
 
Wegern Spaniens Haltung zu Gaza haben die USA und Israel ihre Beziehungen zu Marokko massiv ausgebaut und unterstützen Marokko nun beim Streit mit Spanien um Ceuta und Melilla.
 
Die Gegenleistung war, dass Marokko als erste arabische Nation Bodentruppen und Polizeikräfte nach Gaza schickt.
 
Aus einem Dokument des US-Kongresses:
 
 Der Ausschuss stellt fest, dass die von Spanien verwalteten Städte Ceuta und Melilla auf marokkanischem Territorium liegen und nach wie vor Gegenstand marokkanischer Ansprüche sind. Der Ausschuss unterstützt die Bemühungen des Staatssekretärs, das diplomatische Engagement zwischen Marokko und Spanien über den künftigen Status von Ceuta und Melilla zu fördern. 
 
Die Ereignisse der letzten Tage fügen sich langsam zu einem klaren Bild:
 
Die Vertiefung der strategischen Partnerschaft zwischen Israel und Marokko – vermittelt und belohnt durch die USA unter Donald Trump – trifft direkt auf die spanischen Enklaven Ceuta und Melilla.
 
Während Marokko eine 1.055 Kilometer lange Schnellstraße durch die Westsahara demonstrativ in „Donald J. Trump-Highway“ umbenennt oder zumindest so darstellen lässt, rollt ein massiver Migrationsdruck auf Ceuta zu.
 
Verschiedene Telegram-Kanäle und „X-Twitter“-Posts (u. a. Monotti, DD Geopolitcs, oder Media Guerliiaa Berlin) zeichnen das Bild einer koordinierten geopolitischen Offensive.

 
Quelle: tkp.at/2026/08/01/ceuta-strafaktion-gegen-spanien-initiiert-von-usa-und-israel-ausfuehrung-marokko
 

01.08.2026 Welche Rolle die USA bei der Flüchtlingskrise in Ceuta möglicherweise spielen
 
Ein Bericht des US-Parlaments vom 30.04.2026 wurde im Zuge der Planung des US-Haushaltes für 2027 erstellt und sein Thema war „Nationale Sicherheit, das Außenministerium und verwandte Programme“.
 
Auf Seite 88 finden sich dort über Marokko folgende Hinweise:
 
„Der Ausschuss setzt seine Unterstützung für Marokko zur Wahrung der nationalen Sicherheitsinteressen der USA fort und stellt im Rahmen von Investitionsprogrammen in die Nationale Sicherheit mindestens 20.000.000 $ und im Rahmen des Programms zur Finanzierung ausländischen Militärs mindestens 20.000.000 $ bereit.
 
Der Ausschuss verweist auf das historische Bündnis zwischen den USA und Marokko, das 1786 durch den marokkanisch-amerikanischen Friedens- und Freundschaftsvertrag besiegelt wurde.
 
Der Ausschuss stellt fest, dass die spanisch verwalteten Städte Ceuta und Melilla auf marokkanischem Territorium liegen und weiter Gegenstand langjähriger Ansprüche Marokkos bleiben.
 
Der Ausschuss unterstützt die Bemühungen des Außenministers, den diplomatischen Dialog zwischen Marokko und Spanien über den künftigen Status von Ceuta und Melilla zu fördern.“
 
Entscheidend ist hier, dass das US-Parlament plötzlich von „spanisch verwalteten“ Städten spricht, während die USA zuvor nie Zweifel daran haben aufkommen lassen, dass sie Spaniens Autorität über die Städte anerkannt haben.
 
Das war also eine wichtige Änderung der US-Position, die zu dem Zeitpunkt natürlich nur Experten und Medien bemerkt haben, die auf das Thema spezialisiert sind.
 
Es dürfte also so sein, dass die US-Regierung schon im letzten Jahr entschieden hat, der spanischen Regierung das Leben schwer zu machen, indem sie beispielsweise Marokko im Streit um die Städte Ceuta und Melilla unterstützt.
 
Und vielleicht hat die US-Regierung bei der Gelegenheit noch weitere Ideen entwickelt, mit denen sie der spanischen Regierung das Leben schwer machen will.

 
Quelle: anti-spiegel.ru/2026/welche-rolle-die-usa-bei-der-fluechtlingskrise-in-ceuta-moeglicherweise-spielen
 

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