21.04.2026 Menschenrechtsverbände, Gewerkschaften und Kirchen halten sich zu Fall Dogru bedeckt
Menschenrechtsorganisationen, Sozialverbände, Gewerkschaften und Kirchen äußern sich auf „Multipolar“-Anfrage kaum bis gar nicht zum Fall des von der EU sanktionierten deutschen Journalisten Hüseyin Dogru.
Eine Sprecherin der „Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union“ erklärte, es lägen „keine weiteren Erkenntnisse“ zu dem Fall vor, und verwies darauf, dass der Familie Dogru eventuell ein „Anspruch auf Grundsicherungsniveau“ zustehe.
Der „Deutsche Journalisten-Verband“ ließ eine „Multipolar“-Anfrage unbeantwortet.
Beide Journalisten-Gewerkschaften fordern regelmäßig „besseren Schutz für Journalisten“. Wer Journalisten angreife, „greift auch immer unsere Demokratie an“, hatte der DJV-Bundesvorsitzende Mika Beuster im April 2025 gesagt.
Ebenfalls keine Stellungnahme abgeben wollten der „Deutsche Presserat“, der „Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger“, der „Medienverband der freien Presse“ sowie die „Bundespressekonferenz“.
Der „Deutsche Presserat“ verwies – ebenso wie „Amnesty International“ stattdessen auf die Organisation „Reporter ohne Grenzen“, die die „Multipolar-Anfrage“ jedoch ebenfalls nicht beantwortete.
„Reporter ohne Grenzen“ hatte bereits in früheren Veröffentlichungen die Einschränkungen der Pressefreiheit unabhängiger Journalisten und oppositioneller Medien in Deutschland nicht thematisiert.
Weierlesen => multipolar-magazin.de/meldungen/0402
Wenn es etwas keinerlei Risiken, Gefahren oder negative Konsequenzen mit sich bringt, dann zeigen alle „Haltung“. Im Volksmund nennt man das „Gratismut“.
Das ist einfach nur erbärmlich!
#JuytMy2Cent