Die übliche Null-Antwort: „Derzeit liegen keine Erkenntnisse vor“

19.05.2026 Bundesinnenministeriums bestätigt: Zwei Drittel der Gewaltangriffe auf Politiker treffen AfDler
 
Nach Angaben des Bundesinnenministeriums gab es im vergangenen Jahr 121 gewalttätige Angriffe auf Mitglieder und Mandatsträger der AfD.
 
Politiker aller anderen Parteien wurden 62 Mal Opfer von Gewalt.
 
Am zweithäufigsten wurden Mitglieder der Linkspartei angegriffen. Es kam zu 16 entsprechenden Übergriffen im vergangenen Jahr.
 
Zu 60%, also ebenfalls zu fast Zweidrittel, stammen die Täter aus der linksextremen Szene. In lediglich 11% der Fälle geht das Bundeskriminalamt von „rechten“ Tätern aus. 26% der Angriffe fallen in die Kategorie „sonstige Zuordnung“.
 
Berücksichtigt man sogenannte Äußerungsdelikte, ist die AfD ebenfalls am häufigsten betroffen.
 
Die Statistik des Bundeskriminalamts zählt 1.852 verbale Angriffe auf AfD-Akteure.
 
Dahinter liegen CDU und CSU, deren Parteimitglieder und Politiker zusammen 1.339 Mal geschmäht wurden.
 
In die Kategorie Äußerungsdelikte fallen unter anderem Beleidigung, Bedrohung, üble Nachrede, Nötigung, verhetzende Beleidigung, Verleumdung, Verunglimpfung und Volksverhetzung.

 

Volksverhetzung ist kein „Äußerungsdelikt“, sondern ein Straftatbestand.

 

Während Altparteien und Mainstream-Medien Hass und Gewalt in der Regel der politischen Rechten zuschreiben, beweisen die Zahlen aus dem Bundesinnenministerium das Gegenteil. Dennoch bestreitet die Bundesregierung eine Systematik hinter den Angriffen.
 
In der Antwort auf die Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess heißt es:
 
„Der Bundesregierung liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, die auf eine systematisch geplante Einschüchterung oder Bedrohung von Mitgliedern oder potenziellen Wählern der AfD schließen lassen.“

 
Quelle: report24.news/bundesregierung-bestaetigt-zwei-drittel-der-gewaltangriffe-auf-politiker-treffen-afdler
 

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