24.06.2026 Trumps Eskalation gegen Russland nimmt Gestalt an
Trumps Entscheidung, die „gemeinsame Erklärung der G7-Staats- und Regierungschefs zu geopolitischen Fragen“ zu unterzeichnen – in der mehr Waffenlieferungen an die Ukraine und Sanktionen gegen Russland gefordert werden –, signalisiert einen Wendepunkt. Er wird nun eskalieren und einen von der Ukraine geführten Abnutzungskrieg umsetzen.
Die EU wird diese Kampagne mit voller Kraft unterstützen, und Trump 2.0 wird als oberstes Ziel anstreben, die Kontrolle über Russlands Rohstoffunternehmen zu erlangen – durch den erzwungenen Verkauf von Anteilen, unter Androhung weiterer von der NATO gestützter ukrainischer Angriffe auf die dazugehörige Infrastruktur, falls Putin ablehnt.
Die Konturen seiner Strategie nehmen nun allmählich Gestalt an.
Knapp zwei Wochen bevor er die oben genannte gemeinsame Erklärung unterzeichnete, verabschiedete das Repräsentantenhaus einen Gesetzentwurf, der „mehr als eine Milliarde Dollar an Sicherheits- und Wiederaufbauhilfe bereitstellen soll. Weitere acht Milliarden Dollar sollen der Ukraine über Kredite für ihre Verteidigung zur Verfügung gestellt werden.“
Am Rande des G7-Gipfels kündigte Trump anschließend an, dass er bald wieder Ölsanktionen gegen Russland verhängen werde – was Putins Balanceakt zwischen China und Indien empfindlich stören würde.
Konkret wird erwartet, dass seine Eskalationsstrategie eng dem folgt, was die „Wall Street Journal“ bereits im vergangenen Herbst skizziert hat: der Ukraine zu helfen, Russlands Drohnenfähigkeiten zu übertreffen, weitere sekundäre Sanktionen zu verhängen und Unruhen innerhalb Russlands zu provozieren.
Um es klar zu sagen: Diese letzte Phase wird höchstwahrscheinlich nicht eintreten. Das vielfältige russische Volk bleibt geeint, weil es die existenziellen Risiken dieses Konflikts in Bezug auf das übergeordnete strategische Ziel der „Balkanisierung“ ihres Zivilisationsstaates sehr genau versteht.
Mit Blick auf die Zukunft wird nun rasch die Grundlage dafür geschaffen, dass sich Trump 2.0 das nächste Jahr ganz auf Russland konzentriert.
Sollten die Demokraten nach den Zwischenwahlen im November den Kongress oder zumindest eine der Kammern zurückerobern, könnte das diesen Kurs zusätzlich erleichtern.
Quelle: tkp.at/2026/06/24/trumps-eskalation-gegen-russland-nimmt-gestalt-an