Auch „TKP“ hat das Thema „CRD VI“ aufgegriffen, allerdings unter einem anderen Gesichtspunkt:
25.08.2026 EU entscheidet, wo dein Geld liegen darf
Vor allem im Kontext der zunehmenden Digitalisierung der Identität könnte dieser Schritt zu verstehen sein. Eine umfassende Kontrolle des Geldverkehrs braucht, um erfolgreich zu sein, Grenzen. Andere Kritiker sprechen von einem „faktischen Verbot für grenzüberschreitendes Banking“.
Ähnlich skeptisch äußert sich Philippe May (IMI Daily): Die Regulierung werde eher vermögende Privatpersonen aus der EU treiben, als dass ausländische Banken massenhaft Zweigstellen eröffnen. Der Aufwand für Banken ist hoch, der für einen Wohnsitzwechsel nach Paraguay oder Uruguay vergleichsweise gering.
Die „Financial Times“ berichtet von Bedenken der „City of London“ und US-Banken:
Die Regeln könnten den Zugang zu Dollar-Konten und internationalen Finanzierungen erschweren und die europäische Wettbewerbsfähigkeit schwächen – selbst bei Verteidigungsfinanzierung.
Lobbygruppen sprechen von einem protektionistischen Schritt. Die Vorgabe aus Brüssel bringt einiges an Ironie:
Gerade die EU betont (ideologisch) stets den Freihandel und kritisiert den „Trump-Protektionismus“.
Wer aber ab 2027 Vermögen bewusst außerhalb der EU halten will, verliert ab 2027 einen wichtigen Weg – es sei denn, er verlagert den Wohnsitz oder nutzt Gesellschaftsstrukturen.
Je reicher jemand ist, umso leichter wird er einen solchen Weg gehen können.
Quelle: tkp.at/2026/08/25/eu-entscheidet-wo-dein-geld-liegen-darf
Ideologische Politiker können sich nur einen terroristischen Staat vorstellen.
Quelle: Gjergj Perluca – albanischer Prof. für Physik – Aphorismen.de