Analyse Urnenwahl vs. Briefwahl in Sachsen-Anhalt

07.09.2026 Fauler Briefwahl-Zauber kostet AfD absolute Mehrheit – irrer Unterschied zwischen Urne und Brief
 
Die Datenbasis für die Analyse sind die amtlich veröffentlichten Daten, die jeder selbst unter wahlergebnisse.sachsen-anhalt.de abrufen kann. Daran wurde nichts verändert, dazu erfunden oder sonst wie manipuliert.
 
Der Anteil der Briefwähler unter den abgegebenen, gültigen Stimmen betrug 27,51%. Von 1.315.315 abgegebenen, gültigen Stimmen stammen 361.787 aus der Briefwahl.
 
Ich analysiere die mysteriösen Unterschiede zwischen Briefwahl- und Präsenzwahlergebnissen seit Jahren. Der Ansatzpunkt ist nüchtern statistisch.
 
Wenn man eine Menge hat, gibt es Methoden, aus einer Teilmenge auf das große Ganze zu schließen. Je kleiner die Teilmenge ist, desto ungenauer wird die Schätzung.
 
Um sich vorstellen zu können, wie groß eine Teilmenge sein muss, um auf Wahlergebnisse zu schließen, genügt es, sich Wahlumfragen vorab anzusehen.
 
Hier ein Überblick auf „Wahlrecht.de“. So gut wie alle Umfragen vorab bezogen sie sich auf eine Menge von 1.000 befragten Personen.
 
Daraus wurde auf das große Ganze geschlossen, das ist statistisch üblich. Erhöht man die Menge der Befragten, wird das Ergebnis genauer; verringert man sie, wird es ungenauer.
 
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