Absolut nichts aus der Finanzkrise gelernt

17.07.2026 Krankenkassen verlieren Millionen mit riskanten Immobilienanlagen
 
Mindestens elf gesetzliche Krankenkassen und sechs Kassenärztliche Vereinigungen haben Geld in riskante Immobilienfinanzierungen investiert.
 
Nach Recherchen von „NDR“, „WDR“ und „SZ“ summieren sich die bislang bekannten Anlagen auf mehr als 173 Mio. €. Ein großer Teil des Geldes gilt als verloren.
 
Betroffen sind insgesamt mindestens 17 Einrichtungen des deutschen Gesundheitswesens.
 
Zu den größten bekannten Investoren gehören die KKH mit 47,4 Mio. € sowie die Kassenärztlichen Vereinigungen Baden-Württemberg und Hessen mit 50 Mio. € beziehungsweise 30 Mio. €.
 
Die KV Schleswig-Holstein investierte 16 Mio. € und spricht von einem Totalverlust.
 
Laut den Berichten könnten insgesamt sogar 28 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen mehr als 500 Mio. € investiert haben.

 
Quelle: apollo-news.net/krankenkassen-verlieren-millionen-mit-riskanten-immobilienanlagen
 

17.07.2026 Immobilienfonds: Krankenkassen und Kassenärzten drohen 127 Millionen Euro Verlust
 
Bei mehreren Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen summieren sich erhebliche Verluste aus dem „Verius-Immobilienfonds“.
 
Die bekannten oder geltend gemachten Schäden erreichen mindestens 127 Mio. €. Betroffen sind die „KKH“, die „Pronova BKK“ und mehrere Kassenärztliche Vereinigungen. Außerdem fordert die „BKK Gildemeister Seidensticker“ Ersatz für einen Millionenschaden.
 
Der Fonds finanzierte Immobilienentwickler über nachrangige und schwer verkäufliche Forderungen. Deshalb prüfen Gerichte nun, ob Anbieter und Berater die Einrichtungen ausreichend über die Gefahren informierten.
 
Sozialversicherungsträger dürfen ihre Rücklagen nicht wie gewöhnliche Investoren anlegen. Nach Paragraf 80 des Vierten Sozialgesetzbuchs muss ein Verlust ausgeschlossen erscheinen. Sicherheit und Liquidität haben deshalb Vorrang vor zusätzlichem Ertrag.
 
Trotzdem bestand für die einzelne Anlage offenbar keine vorherige Genehmigungspflicht durch die Aufsicht.
 
Die Verfahren um den Immobilienfonds betreffen damit nicht nur die mögliche Haftung der Anbieter. Sie betreffen außerdem die internen Kontrollen bei Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen.

 
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/immobilienfonds-krankenkassen-und-kassenaerzten-drohen-127-millionen-euro-verlust
 

Und jetzt stellen wir uns das im großen Rahmen vor, wenn Politiker zwei Prozent aus der Wirtschaft ziehen, um das Geld in einen Rentenfonds zu investieren.
 
Was sollte dabei schon schiefgehen?
 
#JustMy2Cent

 

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