18.07.2026 Krankenhaus-Pleitewelle: Chefarzt warnt vor „unkontrolliertem Zusammenbruch des Systems“
Die laufenden Insolvenzen entstanden vor dem neuen GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Sie lassen sich dem Gesetz deshalb nicht unmittelbar zurechnen.
Bundestag und Bundesrat beschlossen das Paket am 10.07.2026; ab 2027 soll es die Ausgabendynamik im Gesundheitswesen begrenzen.
Rund drei Viertel der Entlastung sollen bis 2030 von den Leistungserbringern kommen. Kliniken müssen zugleich weiter steigende Löhne und Betriebskosten tragen. Besonders gefährdet seien Grund- und Regelversorger in ländlichen Regionen.
„DKG“-Chef Gerald Gaß warnt deshalb vor einer dreijährigen Insolvenzwelle. Nach seiner Einschätzung könnte in diesem Zeitraum ein Drittel der Kliniken verschwinden.
Als Erstes könnten Notaufnahmen, Geburtshilfen und Kinderstationen Leistungen kürzen oder einstellen. Damit würde der finanzielle Zusammenbruch einzelner Häuser unmittelbar die regionale Versorgung verändern.
„Wir sehen gerade einen unkontrollierten Zusammenbruch des Systems“, warnt der Binger Chefarzt Robin Uhlmann.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/krankenhaus-pleitewelle-chefarzt-warnt-vor-unkontrolliertem-zusammenbruch-des-systems
Dazu verweise ich gerne nochmals auf die Rede der Brüsseler Imperatorin am 25.06.2026 in Danzig, in der sie von „die wohlhabende Ukraine von morgen erfordert heute massive Investitionen“ sprach.